
Acer verwendet für das Aspire 1810TZ Subnotebook das Gehäuse des eigenen 11,6" Netbook. Zwar sieht es nicht so exklusiv wie die restliche Timeline Notebooks aus - zu der ja auch das 1810TZ gehört -, ist aber dennoch sehr schön und hochwertig verarbeitet.
Acer setzt im Aspire 1810TZ die erfolgreiche Airflow-Tastatur ein mit 19mm Tasten, sodass man angenehm Tippen kann. Dazu kommt noch ein neues TouchPad mit richtigem Zwei-Finger-Multi-Touch. Somit erzielt das 1810TZ bei der Ergonomie höchste Punkte, und auch bei der Lautstärke erweist sich dieses Subnotebook als recht leise. Nur bei deutlichen Lastanforderungen wird der Lüfter schneller.
Durch den Intel Pentium SU4100 Prozessor erreicht das Acer Aspire 1810TZ eine unverhältnismäßige Performance gegenüber einem Atom Netbook. Die Prozessoren sind kaum miteinander vergleichbar, auch weil der Pentium ein Zweikerner ist und bei Multitasking ordentlich Dampf hat. Dazu kommt der GS45 Chipsatz mit der HD-fähigen Intel GMA 4500M HD Grafikeinheit. Und spielen kann man teilweise auch noch recht gut. Von der Ausstattung her bietet das 1810TZ auch deutlich mehr als ein Netbook: 2 GB RAM und 250 GB Festplatte sind üppig, der Speicher lässt sich zudem ganz einfach auf 4 GB aufrüsten. Bei den Anschlüssen bietet das 1810TZ neben einen analogen, auch einen digitalen HDMI Videoausgang, 3 USB und einen optischen SPDIF, der allerdings wegen fehlender Software nicht aktiviert werden kann. Die Lautsprecher sind ausreichend, die Webcam kann sowohl bei Low-Light als auch im Freien überzeugen.
Der 11,6 Zoll Glare-Type Bildschirm hat zwar eine hohe Auflösung von 1366 x 768 Pixel, die Helligkeit erreicht aber nicht beste Werte und der Kontrast könnte besser sein. Dennoch kann man im Freien noch damit arbeiten, wobei Spiegelungen auftreten
Das Acer Aspire 1810TZ erreicht nicht nur die vom Hersteller angegebenen 8 Stunden Autonomie, sondern knackt sogar die 13 Stunden Marke. Ein Rekord, allerdings nur mit deaktiviertem WLAN, niedrige Helligkeit und im Leerlauf. Mit WLAN sind es 8,5 Stunden, bei Videos steigt der Stromverbrauch deutlich und die Autonomie sinkt auf knapp 6 (DivX) und 4 (Online) Stunden. Problematisch ist die langsame Aufladung des Akkus. Nach einer Stunde ist er nur zu 28% aufgeladen. Funktechnisch ist das Acer Aspire 1810TZ mit einem 300 MBit Intel Wifi Link ausgestattet, Bluetooth und UMTS ist optional.
Das Subnotebook wird mit Windows 7 und den typischen Bundle-Programmen ausgeliefert, unter anderem eine gute Recovery-Software. Eine Schutzhülle wäre sehr sinnvoll. Acer gibt auf dem Produkt 1 Jahr Garantie plus ein zusätzliches Jahr Acer Advantage Garantieerweiterung und kommt damit auf das Niveau der gesetzlichen Gewährleistung.
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Das Acer Aspire 1810TZ Subnotebook erzielt eine extrem hohe Endnote... wohl schockierend für die Konkurrenz die sich nun warm anziehen muss. Denn das 1810TZ drängt nicht nur sämtliche Subnotebooks aus der Chart, sondern ist auch ein direkter Angriff auf die billigen Netbooks. Mit nur 100 EUR Aufpreis bekommt man ein Gerät das seines Gleichen sucht. Dagegen sieht jedes Netbook nur noch blass aus. Wie Acer es schafft, einen um 250 USD teureren Prozessor in so einem günstigen Notebook anzubieten, ist unverständlich. Wir greifen aber nicht weit aus dem Fenster mit der Behauptung, dass das Acer Aspire 1810TZ das beste Subnotebook am Markt mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis ist. Hohe Autonomie und perfekte Ergonomie kombiniert mit ordentlicher Performance ist der Schlüssel zum Erfolg, den Acer sich wohlverdient erkämpft hat. Mehr kann man dazu einfach nicht mehr sagen.
[igor.c]

Hardware und Technik | Software und Service | Verarbeitung, Design Ergonomie, Lautstärke Rechenleistung Grafikleistung Ausstattung, Aufrüstbarkeit Bildqualität Mobilität, Akkulaufzeit | ■■■■■ ■■■■■ ■■■□□ ■■■□□ ■■■■■ ■■■■□ ■■■■■ | Windows 7 Lieferumfang Garantie, Service Preis | ■■■■■ ■■■□□ ■■■□□ ■■■■■ | | Pro | Kontra | + gute Verarbeitung, ansprechendes Design + viel bessere Leistung als bei Netbooks + sehr gute Ausstattung + digitalen HDMI Videoausgang + hochwertige 0,3 Megapixel Webcam + digitaler SPDIF Audioausgang + hervorragende Tastatur + Touchpad mit Zwei-Finger-MultiTouch + extrem lange Akkulaufzeit + äußerst günstig | - Akku braucht über 3 Stunden zum Aufladen - SPDIF Ausgang kann nicht aktiviert werden wegen fehlender Realtek Software | | Verbesserungsvorschläge | ● Akku-Aufladung optimieren ● Cyberlink PowerDVD in aktueller Version für AVCHD und AAC Unterstützung |

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