

Trotz des 11“ Displays beeindruckt das Acer Aspire one 751 mit seinem schönen und besonders dünnen Design, welches sich auch in der Business Branche sehen lassen kann. Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, aber gut verarbeitet worden. Die Innenseite ist kratz-resistenter als die Glanzlackoberfläche an der Oberseite, die etwas intensivere Pflege benötigt, zumal Fingerabdrücke deutlich sichtbar sind. Aufgrund des Metalliklackes fallen diese aber nicht so auf wie bei Netbooks mit Klavierlack. Das Acer Aspire one 751 gibt es in insgesamt 4 Farben. Die schwarze Version (Diamantschwarz) eignet sich besonders für den geschäftlichen Bereich,wobei die weiß-schwarze Version (Muschelweiß) ebenfalls sehr edel wirkt. Wer kein Freund traditionellen Stiles ist, hat die Wahl zwischen der dunkelroten (Rubinrot) und der dunkelblauen (Saphirblau) Version.
Details hat Acer hervorragend verarbeitet, die Bildschirmscharniere sind schön fest und halten auch unsanfte Bewegungen aus, ohne dass der Bildschirm gefährlich nach hinten kippt. Insgesamt hinterlässt das Acer Aspire one 751 einen mehr als positiven Eindruck und gilt als Produkt der Begierde für diejenigen, denen die 10 Zoll Geräte sonst zu klein sind. Hätte jetzt Acer noch Leichtmetall statt Kunststoff verwendet, hätte es wohl jedes andere Netbook in den Schatten gestellt. Allerdings ragt der Akku weit heraus, wenn man die Version mit 6 Zellen kauft.


Das Acer Aspire one 751 ist so dünn gebaut, dass gewisse Schnittstellen nur hinten platz haben, wo das Gehäuse etwas dicker ist. Auf der linken Gehäuseseite ist hier der Netzwerkanschluss integriert, nach vorne hin der Stromanschluss, zwei USB Ports und die Klinkenbuchsen für Mikrofon und Kopfhörer. An der Netbookvorderseite hat Acer zwei Schalter integriert, mit denen man Bluetooth und WLAN ein-/ und ausschalten kann. Auf der rechten Netbookseite befindet sich der Card-Reader (SD, xD, MMC, MS/Pro), ein weiterer USB Port und der Kensington Lock. Der VGA Ausgang ist zu groß und wurde - wie der Netzwerkanschluss - ganz hinten positioniert.
Acer hat im Aspire one 751 ausreichend laute Stereolautsprecher integriert, der Hochtöner ist aber Mono (nur auf linken Seite). Die Klangqualität reicht für Gespräche über das Internet und YouTube-Videos aus, für Musik fehlen aber klare Höhen und Bässe. Zudem tendieren die Lautsprecher bei maximaler Lautstärke zu knistern. Bei der Webcam verspricht Acer nicht zu wenig, denn diese soll für geringe Ausleuchtung optimiert sein. Tatsächlich liefert sie helle Bilder bei wenig Licht, auch wenn Farben dann trist wirken und das Bild einen gelbstich aufweist.


Acer nennt das neue Konzept für die Tastatur "FineTip Keyboard". Die einzelnen Tasten sind flach und nicht abgerundet, der Tastenabstand erreicht dabei die 19 x 19 mm und entspricht dem einer Standardtastatur. Kein anderes Netbook, selbst nicht das 12" Samsung NC20, bietet solch große Tasten. Wer schon viel mit Netbooks gearbeitet hat, muss sich beim Acer Aspire one 751 erst einmal an das große Tastenraster gewöhnen. Für Vielschreiber oder Personen, die ein mobiles Gerät haben möchten aber keinesfalls bereit sind, bei der Ergonomie Abstriche zu machen, finden im Acer Aspire one 751 das derzeit beste Produkt. Der Hub ist kurz aber der Anpressdruck einwandfrei, das minimale Durchbiegen der Tastatur kann vernachlässigt werden und stört nicht. Das Schreibgefühl ist wirklich einmalig. Frühere Acer Netbooks hatten zudem oft ein kleines Touchpad, gegenüber diesen ist das Touchpad vom Aspire one 751 großzügig und misst 6,5 x 3,5 cm. Asus Netbooks - bekannt für ihre guten Touchpads - bieten auch nicht mehr sensitive Fläche. Acer hat im Aspire one 751 auch Multitouch integriert und unterstützt damit die Gestensteuerung mit mehreren Fingern. Der Zoom in Bildern wird wie üblich durch entgegengesetztes Bewegen der Finger erwirkt, vertikales Scrollen jedoch durch ein spiralförmiges hinein drehen von der rechten oberen Ecke mit einem Finger. Intuitiver wäre das vertikale Bewegen zweier Finger gewesen. Horizontales Scrollen erfolgt mit zwei Fingern, die man horizontal bewegt. Die Gestensteuerung ist eine große Hilfe bei der Arbeit. Vor allem beim Surfen durch Dokumente oder Webseiten spart man Zeit. Die Maustaste unterstützt den Links- und Rechtsklick, ist aber minimal zu tief in der Oberfläche versenkt, hätte also bündig oder leicht herausstehen können um ergonomischer zu sein.
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