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Acer Aspire R3600 Revo Nettop
Erster NVIDIA Ion basierter Nettop mit spieletauglicher GeForce 9400M Grafik. Gut ausgestattet, mit 299 EUR günstig. Vorinstallierter Windows Vista bremst das System ab, erst unter Windows XP sind Spiele wie Crysis und COD4 in hoher Auflösung flüssig.
von igor.c   13.07.2009
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Gehäusequalität, Verarbeitung und Design, Anschlüsse






Der Acer Aspire R3600 Revo Nettop sieht alles andere als ein PC aus und orientiert sich nicht an bisherige Mini-PC Konzepte. So hat der Revo die ungewohnte Form eines abgefasten Rhombus mit nachtblauen Seitenflanken und einem weißen Mittenstreifen. Das Gehäuse ist rein aus Kunststoff, die Verarbeitung gut und solide. Aber einen hauch Ähnlichkeit dem Dell Studio Hybrid oder der Asus Eee Box sieht man dem Acer Aspire R3600 Revo schon an, wobei der Revo deutlich mehr den Consumer-Electronics Stil einschlägt und eher wie Setop-Box, ein WLAN-Router oder ein Hard-Disk Recorder aussieht. Gut, irgendwie kann der Revo diese Funktionen auch teilweise übernehmen, jedenfalls besser als seine Konkurrenten, denen viele Schnittstellen des Revo fehlen. So findet man auf der Seite die nach vorne und oben geneigt ist zwei USB-Ports. Der USB-Port an der vorne abgefasten Seite ist zudem sehr angenehm um Sticks einzustecken. Sonst ist an der Vorderseite noch ein e-SATA Port für externe Festplatten mit hoher Geschwindigkeit vorhanden, ein Card-Reader für die gängigsten Speichermedien sowie die analogen Audio Ein-/ Ausgänge für Kopfhörer und Mikrophon. Beim Anblick der Rückseite staunt man ebenfalls nicht wenig über die 4 weiteren USB-Ports, dem analogen VGA Videoausgang nebst digitalem HDMI Port und einem Kensington Lock zur Diebstahlsicherung. Jetzt hätte dem Revo eigentlich nur noch ein zweiter digitaler Videoausgang (für Dual-Screen) und ein Surround-Soundanschluss bzw. weitere analoge Audioschnittstellen gefehlt, doch diese Vorstellung wäre vielleicht beim Preis von 299 EUR etwas übertrieben. Digitale Soundübertragung mit Surround ist via HDMI Port möglich.



Tastatur und Maus




Eingabegeräte fehlen bei Nettop-Systeme oder All-In-One PCs selten. Doch darf man sich bei einem Budget von gerade einmal 299 EUR auch gutes Material erwarten? Scheinbar nicht, denn die Tastatur ist vom Empfinden eher mittelmäßig, auch wenn sie an das Apple-Design erinnert. Die Tastatur ohne numerischen Ziffernblock weist ausgeschnittene Tasten auf wie bei Apple MacBooks, das Schreibgefühl ist aber nicht so toll. Wer richtig Schreiben muss, sollte sich eine bessere Tastatur zulegen. Die kleine Maus sieht zwar schön aus, ist aber ebenfalls nur mittelmäßig. Generell finden wir den Ansatz von Acer gut, Eingabegeräte gleich mitzuliefern. Dennoch sollte Acer überlegen, ob man den Revo nicht lieber etwas billiger macht und dafür eine gute Maus und Tastatur rein als Optional bietet. Eine Funkvariante mit Multimediatasten wäre besonders für den Einsatz im Wohnzimmer als Multimedia- oder Gaming-PC interessant.



Standhalterung und VESA-Montage




Acer hat beim Zubehör generell nicht gespart. Der Aspire R3600 Revo kann nicht nur flach, sondern auch senkrecht auf einer durchsichtigen Kunststoffhalterung montiert werden. Zugegeben, sie ist nicht sehr stabil, der Revo wackelt ziemlich darauf, sieht so aber recht witzig aus. Alternativ kann man den Revo hinter einem Bildschirm befestigen, Acer liefert eine höhenverstellbare VESA-Montagehalterung gleich mit. Dabei verfolgt Acer das Konzept, den Revo diagonal in die VESA-Halterung per Klicksystem zu befestigen, damit die Kabel leichter abgeführt werden können. Die Powertaste sieht dabei oben heraus, sodass man den Revo ganz einfach ein- und ausschalten kann. Tolle Idee, wenn nicht die Klemmerhalterung zu schwach wäre und deshalb der Revo leicht herausfallen könnte. Der Einsatz kann nicht empfohlen werden.


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