Das Design des Gemstone 2 Layouts im Acer Aspire 2930 Subnotebook ist wirklich gelungen, ein modernes, nicht verspieltes Aussehen mit klaren Formen erfreut den Nutzer beim täglichen Arbeiten. Die Verarbeitung ist grundsolide, wenn auch auf Grund der spiegelnden Fläche kratzanfällig.
Die Ergonomie des Acers ist durch die gefällige Tastatur gut. Das Touchpad empfängt aber auf Grund der nicht optimalen Treiber Kritik. Die Lautstärke liegt in akzeptablen Bereichen, bei Last hört man aber den Lüfter immer wieder. Die Erwärmung des gesamten Gerätes hält sich durch die stromsparende CPU in Grenzen.
Die Leistung des Core 2 Duo Prozessors mit Penryn Kern als auch die Leistung der neuen Intel GMA X4500 HD Grafik reicht nicht nur für Büroarbeiten, sondern auch Multimediaanwendungen oder CAD aus. Für moderne 3D-Spiele ist das System zwar nicht geeignet, ältere laufen aber flüssig darauf. Die Ausstattung mit 2 GB RAM und 320 GB Festplatte lässt sich ebenfalls sehen. Freude verliert man an dieser Centrino 2 Plattform allerdings, da wichtige Schnittstellen wie DVI oder HDMI, aber auch eSATA oder Firewire fehlen.
Das 12 Zoll Display spiegelt im Vergleich zu anderen Notebooks etwas mehr, was die Arbeit an hellen Orten erschwert. Auch liegt die Helligkeit nur knapp über dem Durchschnitt, im Freien kann das Acer Subnotebook nur bedingt eingesetzt werden. Besonders gefallen hat die reine Wiedergabe großflächiger Farben ohne sichtbare Körnung.
Mit 2,1 kg Gewicht liegt das Acer Aspire 2930 nur im Durchschnitt, mehr Leichtigkeit würde die Mobilität fördern. Das Subnotebook erweist sich mit 10 bis 12 Watt Verbrauch (Idle) als recht stromsparend und kommt somit auf eine Laufzeit von 4 bis 5 Stunden. Bei stärkerer Beanspruchung kann das Aspire 2930 leider nicht mehr mit ganz so guten Werten aufwarten. Ein um ein paar Wattstunden größerer Akku hätte das Gerät sicher noch interessanter gemacht.
Der Lieferumfang ist - abgesehen von den vielen Programmen - eher klein, aber immerhin gibt Acer dem Kunden neben dem Handbuch und die Garantiekarte auch ein Paar Kopfhörer mit. Die Recovery-Disc muss aber selbstständig erstellt werden, wozu wir auch vor der Verwendung raten. Der Service von Acer ist telefonisch teuer und bewegt sich bei 1 EUR/Minute, was nicht einladend wirkt. Per E-Mail hingegen kann man nach Eingabe der entsprechenden Seriennummer und anderen Daten mit einer relativ schnellen und recht bemühten Antwort rechnen.
Mit dem Aspire 2930 hat Acer ein gutes Subnotebook im Programm, das mit der neun Centrino 2 Plattform, Penryn CPU, neue Grafik, DVD-Brenner, WLAN N, Bluetooth, große Festplatte sowie Speicher auf Höhe der Zeit liegt. Besonders der Preis ab 799 EUR ist für Markenprodukte im Subnotebook Segment ziemlich ungewöhnlich, wenn auch wichtige Anschlüsse wie DVI bzw. HDMI fehlen und ein leicht größerer Akku für das Businessumfeld interessant wäre. Damit hat sich das Acer Aspire 2930 eine MiniTechNet Budgetempfehlung verdient.
[tobias.l]

Hardware und Technik | Software und Service | Verarbeitung & Design Ergonomie Rechenleistung Grafikleistung Ausstattung Erweiterbarkeit Bildqualität Mobilität & Akkulaufzeit Lautstärke | ■■■□□ ■■■■□ ■■■■□ ■■□□□ ■■■□□ ■■■■■ ■■■□□ ■■■□□ ■■■■□ | Windows Vista Windows XP Ubuntu Linux Lieferumfang Garantie & Service Preis | ■■■■■ ■■■□□ ■■■■□ ■□□□□ ■■□□□ ■■■■■
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| Pro | Kontra | + gute Prozessorleistung + neuster Chipsatz + klares Bild + gute Tastatur + Sicherheitsfunktionen + Draft-N und Bluetooth 2.0 | - kein DVI, HDMI, eSATA, FireWire - Display mit zu starken Reflexionen - keine stärkeren Akkus erhältlich - geringer Lieferumfang - kratzempfindliche Oberflächen - Recovery Discs müssen selbst erstellt werden |
| Verbesserungsvorschläge | ● Gegen Kratzer unempfindlichere Oberflächen verwenden ● besser entspiegeltes Display verwenden ● Portreplikatoranschluss an die Unterseite versetzen ● Lüftersteuerung noch feiner programmieren ● DVI bzw. HDMI integrieren |

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