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Alienware M15x Notebook
Gaming-Notebook der Firma Alienware. Wie immer mit aufwendigen Design, erstklassiger Tastatur und potenter Hardware. Allerdings nur eingeschränkte Akkulaufzeiten.
von simon.k   30.12.2009
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CPU, Chipsatz, integrierte Grafik



Der verbaute Intel Core i7 ist der kleinste von Intels i7 Notebook-Prozessoren. Allerdings sollte man deswegen nicht denken, dass er dadurch nicht genügend Leistung für ein Gaming-Notebook bieten könnte. Immerhin verfügt der i7 720QM über vier Kerne, von denen jeder mit 1,6GHz taktet. Dank Hyperthreading kommt man so auf eine Gesamtzahl von acht Kernen. Die CPU besitzt einen L3 Cache von 6MB und einen TDP von 45W. Der verbaute Intel PM55 Express Chipsatz ist der Nachfolger des PM45 Chipsatzes und verfügt über DDR3 Speicher Kompatibilität und einen TDP von höchstens 4,7W. Dies liegt auch daran, dass Intel die Speicherverwaltung auf die CPU umgesiedelt hat und so die bisherige Northbridge überflüssig wurde und deswegen auch verabschiedet wurde. Die Grafikausgabe übernimmt eine NVIDIA GeForce GTX 260M. NVIDIA teilt seine Grafikkarten in bestimmte Kategorien ein, die man leicht an der Namensgebung erkennen kann. So steht das GTX zum Beispiel für High-End Grafikkarten, während ein einzelnes G für Low-Budget steht. Die GTX 260M verfügt über 1024MB GDDR3 Speicher mit einem Takt von 950MHz. Der Chip hat einen Takt von 550MHz. Die GTX 260M unterstützt das Shader Modell 4.0, DirectX 10.1, OpenGL 3.0 sowie NVIDIAs Cuda Technologie und damit auch PhysiX. Die GTX 260M wird nur noch von sehr wenigen Einzelgrafikkarten übertroffen und passt so natürlich ideal in ein leistungsstarkes Gaming-Notebook. Ein weiteres sehr nettes Gimmick ist der integrierte FreeFall Sensor. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Notebooks, ist dieser nicht in der Festplatte integriert, sondern im Mainboard. Dadurch besteht der Schutz , egal welche Festplatte gerade im Notebook verbaut ist. Die Kühlung des Alienware M15x arbeitet zuverlässig, aber nicht leise. Schon im Leerlauf dreht der Lüfter gelegentlich schon mal kurz auf.


Innere Ausstattung, Mobiltechnologie, Erweiterbarkeit



Als wir das Alienware M15x das erste Mal umgedreht haben, befürchteten wir zuerst, dass man nicht oder nur kaum an das Innere des Notebooks herankommt, da die Unterseite von Kunststoff dominiert wird und wir keine Schrauben gesehen haben. Nach etwas genauerem Hinsehen, entdeckten wir die Schrauben aber doch noch unter dem Akku. Die Kunststoffverkleidung wird sogar nur durch zwei Schrauben an ihrem Platz gehalten. Nach dem Lösen der beiden Schrauben, kann man die Kunststoffverkleidung ganz einfach nach hinten hin wegschieben und abnehmen. Der Blick ins Innere zeigt zuerst noch nicht besonders viel, das Kühlsystem für CPU und GPU kann man entdecken und ein paar Platten, die auch noch entfernt werden wollen. Unter der einen befinden sich die beiden RAM-Module, die bei unserem Testmuster jeweils über 2 GB verfügen. Unter der hinteren Klappe befindet sich die Festplatte, welche nicht über Leitungen, sondern über ein Stecksystem mit der Platine verbunden ist. Dies ermöglicht einen sehr unkomplizierten Ein- und Ausbau. Weiteres Aufrüsten wäre nur noch über die CPU möglich, die sich aber gut verpackt unter einem Heatpipe Kühlkörper befindet. Um sie auszuwechseln benötigt man viel Fingerspitzengefühl, da eine Beschädigung der Heatpipes fatale Folgen hätte.


Bildschirm



Das Display des Alienware m15X macht einen guten Eindruck. Dank der LED Hintergrundbeleuchtung leuchtet es sehr stark und die Farben werden kräftig und lebendig wiedergegeben. Leider spiegeln Display und Displayrahmen die Umgebung sehr stark. Während das Display den Reflektionen allerdings durch ausreichende Helligkeit entgegenwirkt, spiegelt der Rahmen durchgehend sehr stark. Im Alienware Online-Store gibt es zwei Varianten des Displays, einmal die HD Version mit einer Auflösung von 1600x900 Pixeln, sowie einer FHD Version mit 1920x1080 Pixeln. Schon auf der von uns getesteten HD Version sieht HD fähiges Videomaterial wirklich toll aus. Die Verteilung der Helligkeit ist ebenfalls gut, es gibt zwar geringe Abweichungen zum oberen Rand hin, allerdings sind diese mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

 

 

Helligkeit max. (min.)


Farbwiedergabe


Bildanomalien

231 (17) Lux


240 (18) Lux

Weiß

++

Reflektionen

JA


265 (20) Lux


Schwarz

+

Blickbereich (h,v)

170°, 90°

259 (19) Lux


260 (19) Lux

Farbverläufe

++




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