

Das MacBook Air ist Apples neustes Subnotebook. Genau so wie bei den MacBook Pro's ist auch das Gehäuse des MacBook Air vollkommen aus Aluminium gefertigt. Die Form des Gehäuses betont noch einmal wie dünn das Notebook ist. An seiner dünnsten Stelle ist das MacBook Air gerade einmal 4 mm dick. An der dicksten Stelle sind es immer noch respektable 1,94 cm. Trotzdem ist das Notebook, dank des Aluminiums, noch immer verwindungssteif und lässt sich nicht verbiegen. Das Design glänzt durch seine Apple-typische Schlichtheit, hier wurde so ziemlich alles was unnötig erschien entweder weggelassen oder hinter der kleinen Klappe an der Seite versteckt. Das Aluminiumgehäuse an sich macht einen äußerst guten Eindruck und wirkt sehr edel. Die Verarbeitung ist einwandfrei, Fehler wurden selbst nach intensiver Begutachtung keine gefunden. Neben dem MacBook Air wirken die Modelle aus der aktuellen MacBook Reihe nahezu plump.


Auch bei den Anschlüssen setzt sich das minimalistische Design fort. Hier wurde ebenfalls auf vieles verzichtet. Die Anschlüsse,die letztendlich am Notebook verbaut wurden, lassen sich an einer Hand abzählen. Sie beschränken sich auf einen USB 2.0 Anschluss, einen Kopfhörerausgang, den Micro-DVI Ausgang und den Anschluss für das Netzteil. Der Micro-DVI Ausgang liefert über entsprechende Adapter DVI, VGA, Composite und S-Video. Im Lieferumfang sind bereits die Adapter auf DVI und VGA vorhanden, der Rest muss separat erworben werden. Die Anschlüsse verbergen sich hinter einer kleinen Klappe auf der rechten Seite. Durch die Lage der Klappe lässt sich diese allerdings kaum erreichen, wenn das MacBook Air auf einer geraden Fläche steht. Auf ein optisches Laufwerk wird ebenfalls verzichtet, stattdessen setzt man voll und ganz auf Funk-Technologien. So ist es zum Beispiel möglich über W-LAN auf die CDs/DVDs in anderen Computern zuzugreifen. Hierfür muss man auf den entsprechenden Computern zuerst die Software "Remote Disc Setup" aufspielen, danach hat man vom MacBook Air aus Zugriff auf das Laufwerk des entsprechenden PCs und kann es so verwenden, als sei es im MacBook Air integriert. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das optionale externe SuperDrive (99 EUR) zu kaufen. Das SuperDrive wird mittels USB mit dem MacBook Air verbunden und funktioniert auch nur mit dem MacBook Air, bei anderen Notebooks verweigert es den Betrieb. Das SuperDrive beschreibt DVD+/-R DL, DVD+/- RW und CD-RW.

Obwohl es sich bei dem MacBook Air um ein Subnotebook handelt, wurde eine Tastatur mit normal großen Tasten verbaut. Dadurch sollten auch User mit größeren Fingern auf der MacBook Air Tastatur ohne Probleme zurecht kommen. Der Druckpunkt der Tasten ist etwas härter als der des MacBooks oder von anderen Notebooks. Trotzdem vermittelt die Tastatur ein angenehmes Schreibgefühl, was auch bei der Eingabe längerer Texte nicht ermüdend wirkt. Zusätzlich verfügt die Tastatur des MacBook Air über eine Hintergrundbeleuchtung mit Umgebungslichtsensor. Abhängig von dem Umgebungslicht wird die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung und des Displays angepasst. Im Test hat diese Funktion einwandfrei funktioniert. Auch das Touchpad, oder Trackpad wie es bei Apple Notebooks heißt, unterscheidet sich von denen der Windows Notebooks. Wie bei Apple üblich, besitzt das Trackpad nur eine Taste und ist deutlich größer als man es gewohnt ist. Grund für den Größenzuwachs sind die mit dem iPhone eingeführten Multi-Touch-Technologien. Bisher konnte man mit den Apple Trackpads mit zwei Fingern scrollen oder einen Rechtsklick ausführen. Diese Features sind nun durch weitere Funktionen ergänzt worden, beispielsweise ist es nun möglich, mit zwei Fingern zu zoomen oder mit drei Fingern durch seine Fotoalben zu blättern. Unter den Einstellung für Tastatur und Maus kann man sich die entsprechenden Gesten per Video anzeigen lassen. Diese Sonderfunktionen tauchten mit dem MacBook Air das erste Mal in einem Notebook auf, wurden dann wenig später aber auch in den MacBook Pros verbaut.
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