

Auch wenn das ASUS AT3N7A-I Mini-ITX Mainboard mit einer Windows Vista Treiber-CD ausgeliefert wird, ist diese auch Windows 7 ready und beinhaltet entsprechende Treiber. Die Installation von Windows 7 ist einfach und Windows findet automatisch alle Komponenten bis auf ein unbekanntes Gerät und dessen Coprozessor - den Bluetooth Adapter. Die dafür nötigen Treiber lädt man aber einfach von der support.asus.com Webseite herunter, da diese im Moment der CD-Produktion noch nicht verfügbar waren. Alle anderen Treiber kann man über den InstALL Knopf einrichten. Besonders wichtig ist der VIA Vinyl Treiber, der einige Mehrfunktionen für den Soundchip aktiviert (7.1 Kanal Audio, digitale Ausgänge). Aktuellere NVIDIA Ion Treiber werden automatisch über das erste Windows Update nachgeladen. Windows 7 ist erstaunlich schnell beim Hochfahren, benötigte aber länger beim Energiesparmodus. Die ASUS CD beinhaltet auch noch ein paar Tools wie ASUS PC PROBE II, eine Art Systemüberwachung die aber den Lüfter nicht steuern und drosseln kann, ASUS Update sucht dagegen nach Bios Updates auf den ASUS Servern. Zudem kann man damit noch das ASUS Express Gate Linux aktivieren.
Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren Standby S3+S4 aktivieren, aufwachen |
0m 27s, 0m 16s 0m 27s, 0m 08s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, Bluetooth |
OK (7.1 Audio nur mit VIA Treiber), OK OK, OK (erst nach manueller Installation des Bluetooth Treibers) | Grafik VGA, HDMI Dual Head Aero Glas mit 3D-Flip |
OK, OK (für Audio und DHCP ist der NVIDIA HDMI Driver nötig - auf CD) OK (Clonen und TwinView über NVIDIA Grafiktools) OK | Verminderung der CPU Frequenz | nicht vorhanden bei Intel Atom 330 Desktop Prozessor |


Das ASUS AT3N7A-I verfügt über die Express Gate Funktion, mit der auch einige Netbooks und Nettops ausgestattet sind. Dabei handelt es sich um eine kleine Linux Partition basierend auf Splashtop Linux die von Windows heraus erst eingerichtet und dann im BIOS freigeschaltet werden muss. Danach läuft dieses Linux innerhalb von wenigen Sekunden hoch und stellt Standard-Programme wie Firefox Browser, Chat-Tool sowie Skype und einige Arcade-Spiele zur Verfügung. Wer schnell mal ins Internet möchte muss dafür also nicht mehr das Betriebssystem hochfahren, wobei bei gerade mal 30 Sekunden Systemstart für Windows 7 ohnehin nicht viel mehr Zeit benötigt wird und man mehr Möglichkeiten hat.
Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren |
0m 8+12s, 0m 07s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, Bluetooth |
OK (nur Stereo), OK OK, nicht verfügbar | Grafik VGA, HDMI Dual Head |
OK, OK automatisch nur Clonen wenn beide Anschlüsse in Verwendung sind |


Das neue Ubuntu Linux 9.10 sorgt nicht nur für Begeisterung innerhalb der Linux Community, sondern läuft auch fantastisch auf dem ASUS Mini-ITX Mainboard. Die Installation ist reibungslos und Updates können sofort heruntergeladen werden, da der Netzwerkport erkannt wird. Dabei kann man dann auch die proprietären Treiber von NVIDIA aktivieren und damit die Desktop Effekte bis zur dritten Stufe freischalten sowie die Auflösung der angeschlossenen Bildschirme steuern (sonst nur 800 x 600 Pixel). Dualscreen Konfigurationen mit zwei Bildschirmen sind sowohl im Clonen als auch im TwinView und Separate X-Screen Modus möglich und laufen auch stabil. Sound wird auch erkannt, wobei hier kein 7.1 Kanal Audio möglich ist. Der Bluetooth Adapter funktioniert dagegen nicht. Obwohl der Systemstart 10 Sekunden länger als unter Windows 7 dauert, ist hier der StandBy Modus mit nur 4 Sekunden rasant schnell.
Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 aktivieren, aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 41s, 0m 05s 0m 04s, 0m 08s 0m 18s, 0m 30s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, Bluetooth |
OK (nur Stereo), OK OK, Bluetooth Dongle nicht identifiziert | Grafik VGA, HDMI Dual Head
3D Composite-Manager |
OK, OK (ohne Audio Support) OK (mit proprietäre NVIDIA Treiber kann Clonen, TwinView und Separate X-Screen aktiviert werden OK | Verminderung der CPU Frequenz | nicht vorhanden bei Intel Atom 330 Desktop Prozessor |


Spiele laufen auf dem ASUS AT3N7A-I Dank Ion und Windows 7 sehr gut, dafür sind aber 2 GB RAM im DualChannel Mode nötig. Da so ein Mini-ITX System oft im Wohnzimmerbereich als HTPC oder kleiner Gaming PC genutzt wird, haben wir die Games mit einer 720p Widescreen Auflösung getestet, um eine bestmögliche Ausgabe auf einem Flachbildfernseher zu ermöglichen. Übrigens kann man mittels Overclocking (siehe nächstes Kapitel) sowohl aus CPU als Grafikchip ein bisschen mehr Leistung herausholen.
Nadeo TrackMania Nations Forever | flüssig bei 1280 x 720 Pixel mit Medium Quality (auch bei simplen Online Runden) gut spielbar bei 1280 x 1024 mit Medium Quality und Übertaktung, aber nicht flüssig bei Online Runde | Ferrari Virtual Race | flüssig bei 1280 x 720 Pixel mit Medium Quality mit MotionBlur und 7 Opponents flüssig bei 1280 x 1024 mit Medium Quality mit MotionBlur und 7 Opponents | Codemasters Recedriver GRID | flüssig bei 848 x 480 oder 960 x 600 Pixel mit deaktiviertem AntiAlias einige Abstürze bei Overclocking, sonst gut spielbar bei 1024 x 768 ohne AntiAlias | EA Need for Speed SHIFT | spielbar bei 960 x 600 Pixel ohne AntiAlias spielbar bei 1024 x 768 ohne AntiAlias mit Overclocking | Id Software QuakeLive | flüssig bei 1024 x 768 Pixel (höhere Auflösungen sind nicht möglich, Widescreen wird nicht unterstützt) | Crytek Crysis | sehr gut spielbar bei 1280 x 720 Pixel mit Low Quality (lange Ladezeit für Levels) spielbar bei 1280x 1024 mit Low Quality und Übertaktung | ActiVision Call of Duty 4 - Modern War. | sehr gut spielbar bei 1280 x 720 Pixel mit 2x AntiAlias gut spielbar bei 1280 x 1024 mit 2x AntiAlias und Übertaktung | EA BattleForge | sehr gut spielbar bei 1280 x 720 Pixel mit Low, aber Ruckeln bei vielen Einheiten mit Übertaktung deutlich besser wenn viele Einheiten im Spielfeld sind | Eidos Interactive Mini-Ninjas | spielbar bei 1280 x 720 gut spielbar bei 1280 x 720 mit Übertaktung |
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