

Das Asus N10 Subnotebook ist von der Bauform und inneren Technik her ein Abkömmling des 10" Eee PCs 1000H, kombiniert aber die Designmerkmale der neuen designbetonten Eee PC wie S101 und 1002HA, gehört optisch aber zur Asus N-NotebookSerie, von denen es ein 14" Notebook (N80) und ein 15" Notebook (N50) gibt. Die N-Notebookserie wurde aus üblichem Kunststoff gefertigt, sticht aber durch die schöne Fertigung und durch den Einsatz von Metalliklacken mit polierten Oberflächen auf. Beim Asus N10 Subnotebook wurde ein champagner-farbiger Ton eingesetzt, die Innenseite des Displays ist in Klavierlack ausgeführt. Verchromte Zierleisten sorgen für den zusätzlichen Fashion-Look, der besonders design-affine Menschen ansprechen soll. Die Verarbeitung ist solide, der Bildschirm verwindungssteif, die Scharniere könnten etwas stärker festgezogen sein.
Das Asus N10 Subnotebook wiegt mit seinen 1,6 kg nur wenig mehr als die 10" Eee PC Netbooks und gilt mit den geringen Außenmaßen von 27,6 x 19,5 x 3,7 cm als kompaktes und sehr mobiles Gerät. Es gehört auf Grund dessen zur Asus Ultra Mobility Klasse.


Netbooks gelten in der Regel als sehr spartanisch ausgestattet, vor allem an den Anschlüssen wird gespart. Das N10 Subnotebook von Asus zeigt, warum es nicht zur Netbookfamilie gehört. Das Auffallendste ist sicherlich der HDMI Port im Modell N10J, um Video- und Audiosignale digital an einem Flachbildschirm oder Flachbildfernseher anzuschließen. Gleich daneben sind zwei USB 2.0 Schnittstellen, und weiter nach hinten ist der Kensington Lock für das Anbringen einer Diebstahlsicherung. An der Vorderseite links befindet sich der Card-Reader für SD, MMC, MS und MS/Pro. An der rechten Seite ist ein ExpressCard|34 Slot für Erweiterungsmodule (UMTS, DVB-T Empfänger), die Audio- Klinkenstecker für Kopfhörer oder digital-optischem SPDIF Ausgang und der Mikrophon Eingang. Ein weiterer USB-Port, ein analoger VGA Videoausgang und der LAN Port runden die Schnittstellenvielfalt ab.
Die 1,3 MPixel Webcam oberhalb des Bildschirmes liefert eine gute Bildqualität und stellt auch dunkle Räume gut dar, dabei wird aber die Farbtiefe reduziert, um mehr Helligkeit ohne Artefakte auf dem Bildschirm zu bringen. Lichtquellen werden dabei nicht überbelichtet. Stereo Lautsprecher von Altec Lansing an der Unterseite liefern eine gute Lautstärke, aber einen sehr mittenlastigen Ton, der wie auch bei anderen Geräten in dieser Klasse nicht besonders verlockend klingt.


Die Tastatur sieht bereits optisch besser und ergonomischer aus, als diejenige die sonst in den Asus Netbooks eingebaut werden. Mit 17,5 x 17,5 mm Tastenabstand sind die einzelnen Tasten auch minimal größer als im Eee PC 1000H, zudem hat Asus die rechte SHIFT-Taste nicht rechts von den Kursortasten, sondern links davon positioniert. Die SHIFT-Taste ist zwar recht klein, aber deutlich angenehmer zu bedienen als im Eee PC, auf dem man sich wesentlich leichter vertippen kann. Die quadratischen Tasten fühlen sich gut an, haben einen einwandfreien Anpressdruck und sind leise.
Das Synaptic TouchPad ist mit 7 x 4,5 cm sehr groß und hat einen seitlichen und horizontalen Scrollbereich, aber kein Multi-Touch wie in den Netbooks. Die glatte Oberfläche empfinden wir als nicht so angenehm, da man deshalb fester mit dem Finger drücken muss. Zwischen den zwei verchromten TouchPad Tasten ist der Fingerprintsensor, mit dem man sich in Windows und einigen Webseiten schnell einloggen kann und mit dem man auch den PC vor unbefugten Zugriff schützen kann.
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