

Als Prozessor für das erste SideShow Notebook wurde von Asus der Intel Core 2 Duo T5600 mit 1,86 GHz verbaut. Dem entsprechend befindet sich neben der CPU der Mobile Intel 945GM Express Chipsatz (667 MHz FSB). Wenn es mal zu warm im Inneren des W5Fe wird, fängt der Lüfter an zu arbeiten. Dieser wird unter Volllast leider sehr laut. Unter normalen Umständen arbeitet der Lüfter leise und man hört nur ein leichtes Summen. Unterwegs hat man durch WLAN immer die Möglichkeit über einen Hotspot oder ein lokales Netzwerk im Internet zu surfen oder E-Mails abzurufen. Mit dem verbauten Bluetooth Empfänger/Sender kann man schnell sein Handy drahtlos synchronisieren und Daten übertragen.

Das 12,1“ WXGA Display lässt sich in der Helligkeit in 15 Stufen über separate FN-Tasten einstellen. Der Kontrast, die Schärfe und die Farbwiedergabe sind gut. Farbverläufe werden ebenfalls gut dargestellt. Der Bildschirm zeigt keinerlei Pixelfehler oder Verarbeitungsschwächen. Der weite Blickbereich ermöglicht es ohne Probleme zu zweit oder zu dritt am W5Fe zu sitzen und einen Film oder Bilder anzuschauen. Über dem Bildschirm befindet sich die um 235° drehbare 1,3 Megapixel Webcam mit 5x optischen Zoom. Die Webcam lässt sich über eine spezielle Software oder über eine spezielle Taste rechts neben dem Bildschirm starten.
Bilddarstellung |
| Farbwiedergabe |
| Bildanomalien | Helligkeit | ++ | Weiß | ++ | Pixelfehler | Nein | Kontrast | ++ | Schwarz | ++ | Reflektionen | Ja | Schärfe | ++ | Farbverläufe | + | Blickbereich (hor, vert) | 160° , 60° |

Der 2,8“ QVGA SideShow Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel befindet sich auf der obere Seite des Displaydeckels und macht das W5Fe zu einem besonderem Subnotebook. Auf ihm lassen sich allgemeine Informationen anzeigen, wie zum Beispiel der Batteriestatus und Netzwerke anzeigen. Des weiteren kann man Musik aus der eigenen Medienbibliothek wiedergeben, Fotos als Diashow anzeigen lassen oder man kann Solitär spielen. Und all diese Funktionen auf dem Außendisplay funktionieren auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist, weil es als eigenständiges System arbeitet. Eine weitere Besonderheit am SideShow Display ist, dass sich das Bild je nach Displayneigung dreht. Dadurch kann jemand, der vor dem W5Fe sitzt Dokumente etc. parallel auf dem 2,8“ Bildschirm mitlesen. Man kann die SideShow nach Belieben erweitern. Im Internet gibt es Programme und Spiele, sodass man die SideShow nach dem eigenen Geschmack konfigurieren kann.

Nach Aufklappen des Displaydeckels findet man eine Tastatur mit großen, abgerundeten Tasten . Sie hat einen guten und präzisen Druckpunkt. Die Fn-Tasten sind farblich abgehoben in einem schlichtem Blau. Links über der Tastatur befindet sich ein Schiebeschalter um WLAN und Bluetooth zu aktivieren/deaktivieren. Direkt daneben ist eine kleine Taste über die sich die verschiedenen Betriebsmodi steuern lassen. Es gibt fünf verschiedene Modi von High Performance über Entertainment, Quiet Office, Battery Saving bis zum Battery Mode, der automatisch aktiviert wird sobald das Netzkabel getrennt wird. Rechts neben dem Bildschirm befinden sich weitere drei Tasten über die man das Mikrofon und die Webcam steuern kann. Die oberste der drei Tasten aktiviert/deaktiviert das Mikrofon und die unterste der drei aktiviert/deaktiviert die 1,3 Megapixel Webcam über dem Bildschirm. Über die mittlere Taste lässt sich der 5x Digitalzoom verstellen.
Das Touchpad des W5Fe hat eine fein gemusterte Oberfläche, wodurch das Navigieren präziser wird als bei einem Standard Touchpad. Die zwei Tasten unter dem Touchpad sind aus gebürstetem Aluminium und machen einen sehr edlen Eindruck. Die Tasten haben, genau wie die Tastatur, einen guten Druckpunkt und sind durch einen kleinen, blau beleuchteten Schlitz getrennt. Man sieht nicht, dass das Subnotebook einen Scrollbereich im Touchpad hat, daher kann man versehentlich in diesen Bereich auf der rechten Seite des Touchpad kommen und man findet sich plötzlich an einer anderen Stelle des Dokuments wieder.
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