Das Commell LV-672 Mini-ITX Mainboard konnte uns besonders durch die hohe Leistung überzeugen. Ein Vergleich mit aktuellen Via Epia Mainboards (Vorreiter des Mini-ITX Formats) ist einfach nicht möglich. Wir sehen die Einsatzmöglichkeiten dieses Mainboard nicht nur in der Embedded Branche, sondern auch im Bereich von Webservern, Workstations, Spiele-PC und überall dort, wo höchste Leistung gefragt ist. Durch die sehr kleinen Dimensionen sind kleine Gehäuse möglich. Nun sollte sich ein guter Gehäusebauer wirklich dran machen, ein passendes stylisches und kleines Gehäuse für dieses geniale Mainboard zu entwickeln. Und der Hersteller Commell wird hoffentlich die eigene Vermarktungsstrategie etwas überarbeiten und verbessern. Es wäre sehr schade, wenn der Hersteller das Mainboard nicht für den Massenmarkt zu einem vernünftigen Preis anbieten würde. Die ist nämlich die beste Chance für Commell durchzubrechen.
Die Leistung des Mainboards sollte nochmals überprüft und verbessert werden. Wir wissen zwar nicht warum, doch das LV-672 war in allen Benchmarks etwas schlechter als aktuelle Mini-Barebone Mainboards mit gleichem Chipsatz (jedoch DDR1). Der DDR2 Speicher konnte irgendwie nicht für Geschwindigkeitszuwachs sorgen, auch die Speicherbandbreite war nicht besser als bei DDR1. Vielleicht genügt ein Biosupdate, aktuellerTreiber und ein korrekter FSB.
Unter Linux verhält sich das System extrem schnell, sodass es richtig Spass macht. Die Kompatibilität war gut, nur Firewire und die Stromparmodi waren nicht verwendbar. Vielleicht kann das Problem durch passende Treiber gelöst werden.
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Das Commell LV-672 ist das erste Mainboard, welches so viel Leistung für Mini-ITX anbietet. Kein anderes Mainboard aus der ITX Sparte kommt auf die gleiche Performance. Wer höchste Leistung auf kleinstem Raum (nur 17x17cm) braucht, dem können wir das Commell LV-672 nur wärmlichst empfehlen.
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PRO |
| KONTRA | + hohe Leistung + gute Verarbeitung + gute Austattung + BTX und ATX Stromversorgung möglich + PCI-Express Slot + Mini-PCI Slot auf der Rückseite + 4x Serial-Ata (inkl. Raid) + 4x USB 2.0 auf der Rückseite + 2x Gbit LAN + weitestgehend Linux kompatibel |
| - Leistung ist trotz DDR2 niedriger als Systeme mit DDR1 - billiger und lauter Chipsatzlüfter - Lüftersteuerung nicht optimal (daher laut) - kein TV-Out - keine digitalen Audioanschlüsse - nicht übertaktbar - Suspend Modi unter Linux nicht möglich - Preis für DDR2 höher - Preis des Mainboards ist hoch |
Beurteilung |
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| Performance |
| Verarbeitung Zubehör Erweiterbarkeit Lautstärke | ++ o + -/o |
| Office Anwendungen Multimedia Spieleperformance CAD / CAM Anwendungen | ++ ++ o/++ o/++ | Betriebssysteme |
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| Anwendungsmöglichkeiten |
| Windows XP Novell Suse Linux 9.2 Professional | ++ + |
| Office / Internet HTPC (Wohnzimmer PC) Spiele Workstation (CAD/CAM) Server | + o ++ ++ ++ |

| Leistung des Mainboards überprüfen (FSB, Bios), da kein Geschwindigkeitsvorteil durch DDR2 messbar war
| | Chipsatzkühlung verbessern und lüfterlose Kühlung ermöglichen bzw. wenn Lüfter unbedingt nötig ist, den Lüfter über Smart Fan regeln lassen um Geräuschentwicklung zu minimieren
| | Automatische Lüftersteuerung Smart-Fan optimieren und Lüfterdrehzahlen herabsenken
| | TV-Out und digitale Audioanschlüsse hinzufügen (auf einem COM Anschluss verzichten)
| | Adapter für Frontanschlüsse (USB, Firewire, Audio) anbieten
| | Stromadapter für interne Sromversorgung anbieten |

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