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Auch der Chipsatzhersteller Via war auf der Computex 2005 präsent, und stellt auf dem eigenen Stand nicht nur neue Chipsätze, Mainboards usw. aus, sondern auch die eigene Mini-ITX Mainboardserie mit 17x17cm Kantenlänge. Für Furore dürfte das schon lang erwartete Nano-ITX Mainboard mit 12x12cm sorgen, und scheint nun fast marktreif zu sein.
Unsere Kollegen von Epiacenter - die Mini-ITX Spezialisten - haben auch die Computex besucht. Schöne asiatische Damen präsentierten dort mit Stolz und ungewöhnlichem Flair die neuen ITX-Mainboards von Via.
Quelle für Bild: Epiacenter |


Auf der Computex stellte Via die seit Jahren noch nicht verfügbaren Nano-ITX Boards, das Epia N und Epia NL, aus. Die Spezifikationen bleiben ziemlich gleich, mit der Ausnahme dass der Prozessor und der Chipsatz nun in der Ein-Chip Lösung Luke Corefusion verbaut wird, um zusätzlich auch Platz zu sparen. Dies dürfte auch der Grund sein, warum Via die Auslieferung der eigenen Nano-ITX Mainboards seit mehr als einem Jahr dauernd hinausschiebt.
Quelle für Text und Bilder: Mini-ITX.com

Der Luke Corefusion integriert den neuesten Via Eden-N Prozessor und die Via CN400 Northbridge in einem aluminium verpackten Chip. Via zeigte auf der Computex ein funktionierendes Sample mit einem riesen Aluminium-Kühlkörper, der fast die ganze Mainboardfläche einnimmt.
Quelle für Text und Bilder: Mini-ITX.com, Hexus.net

Und um auch zu beweisen, dass es sich hier nicht nur um einen Design-Prototypen handelt, hat Via auch schon Produkt-Data-Sheets veröffentlicht. Wie Via behauptet, sollte es nun nicht mehr lange dauern, bis die Nano-ITX Boards auf dem Markt kommen.
Quelle für Text und Bilder: Epiacenter

Das Epiacenter Team durfte auf der Computex das hinter Glas verschlossene Nano-ITX Board auch herausnehmen und exklusive Bilder schießen.
Quelle für Bilder: Epiacenter

Am Via Stand waren nicht nur Epia N Mainboards zu sehen, sondern sowohl die ganze Epia Mainboard Serie, passendes Zubehör und Komplettsysteme.
Als erstes ist das System MEDIA READY 4000 zu sehen. Es besitzt sowohl Video Out als Video In und soll aks Multimedia-Player im wohnzimmer dienen. Es kann Videos direkt auf Festplatte als auch auf den integrierten DVD Brenner direkt speichern. Interessant ist, dass als Betriebssystem nicht WindowsXP MCE verwendet wird, sondern eine Linux Version mit optimierten Treibern für die Epia Platform.
Auch Tranquil aus UK war mit deren Produkten präsent. Den T2 mit Epia SP Mainboard und WindowsXP MCE kennen wir schon von der CeBIT; auch der T3, ein Netzwerkclient mit den passiv gekühlten Epia Mainboards mit Eden CPU, wurde bereits auf der CeBIT vorgestellt.
Travla zeigte hingegen 1U Serverracks im 19" Format, in denen das neue Epia DP mit Dualprozessor verbaut waren. Manche Hersteller haben auf der CeBit z.B. solche Servergehäuse gezeigt, in denen insgesamt 4 Mini-ITX Mainboard verbaut werden können. Durch die neuen Epia DPs hätten somit 8 Prozessoren in einem 1U Gehäuse platz, das bringt höchste Leistung bei verleichsweise niedrigem Stromverbrauch.
Quelle für Text und Bilder: Viaarena, HarvardPR

Com Case bietet nun auch Gehäuse für die kleinen Epia N Mainboards an, und kühlt diese komplett passiv über große Kühlrippen an zwei Gehäuseseiten. Das Aluminiumgehäuse wird zudem in verschiedene Farben angeboten. Wirklich scharf ist deren Spruch: "Fanless or Die!"
Silverstone hatte bereits vor vielen Monaten das Nano-ITX Gehäuse fertig, musste jedoch einen Lüfter einplanen, da das Epia-N Mainboard so stark überhitzte. Das etwas größere Travla Gehäuse scheint hingegen die Wärme nur über Konvektion hinausführen zu wollen. Hoffen wir dass es mit dem neuen Luke Corefusion nun auch funktioniert.
Quelle für Text und Bilder: Viaarena, HarvardPR

Via zeigt auch selbst ein eigenes System auf Basis der neuen Epia Boards, die Via Theater Platform. Hier müssen wir echt hoffen, dass es nicht bei einer Designstudie bleibt, so wie viele Versuche von Via Technologies in dieser Richtung (z.B. Via ApeXtreme).
Am Via Technologie Forum (VTF) wurde auch ein Video der PetaBox gezeigt. Es handelt sich um einen Server (kleiner Supercomputer) der insgesamt bis zu 40 Epia Mainboards zusammenschließt und eine Datenmenge von 64 Terabytes (64.000 Gigabytes) zur Verfügung stellt. Das besondere an dieser Anlage ist der geringe Stromverbrauch, der bei maximal 50W pro Terabyte liegt
Quelle für Text und Bilder: Viaarena, HarvardPR
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