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Concept Industrie miniPC 516 NetTop
Kleiner Industrie NetTop mit Intel Atom Prozessor. Robustes Gehäuse, solide Verarbeitung und geräuschlose Kühlung sind die Merkmale des miniPC 516. Allerdings etwas teurer als andere NetTops.
von simon.k   12.02.2010
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Gehäuseinneres



Das Gehäuse des miniPC 516 lässt sich komplett in seine Einzelteile zerlegen. Über eine Klappe auf der Unterseite kann man auf das Innere des Mini-PCs zugreifen, auf dieser Seite befinden sich die Festplatte, der Arbeitsspeicher, der CF-Card Einschub und der Mini-PCI Anschluss, für beispielsweise ein W-LAN Modul. Um auf die andere Seite des Mainboards zu gelangen muss man den Rest des Gehäuses auseinander bauen, dazu muss man an Front und Rückseite weitere Schrauben lösen, bis man den Deckel mit den Kühlrippen entfernen kann. Auf dieser Seite gibt es für den Anwender aber nicht viel interessantes. Hier befinden sich CPU und Chipsatz. Steckplätze gibt es hier keine. Alles in Allem lässt sich der Mini-PC sehr einfach und ohne Schwierigkeiten zerlegen.



Mainboard, Speicher und Erweiterungen



Trotz der geringen Größe des miniPC 516, ist es in seinem Innern sehr übersichtlich. In dem vorhanden RAM Slot, steckt bereits ein 2GB DDR2 Modul der Firma takeMS. Der CF-Card Slot und der mini-PCI Slot sind noch leer. Der CF-Card Slot kann dazu verwendet werden, mit Hilfe einer ausreichend großen und schnellen CF-Karte die Festplatte zu ersetzen. In dem mini-PCI Slot können kleine Erweiterungskarten, wie zum Beispiel ein W-LAN Modul verbaut werden, um den Mini-PC noch flexibler zu machen. Der einzige S-ATA Anschluss auf dem Mainboard, wird bereits von der vorhanden Festplatte in Beschlag genommen.


CPU, Chipsatz, integrierte Grafik



Die im miniPC 516 verbaute CPU ist ein Intel Atom N270. Mit einem TDP von gerade einmal 2,5 Watt ist der N270 wohl eine der Energiesparsamsten CPUs, die Intel zu bieten hat. Gefertigt wird der Chip in 45nm und verfügt über einen Takt von 1,6GHz. Dank der geringen Wärmeabgabe, kann der Intel N270 auch komplett passiv gekühlt werden, wie es im miniPC 516 ja auch der Fall ist. Die CPU ist durch einen FSB von 133MHz an den Rest des Systems angebunden. Der Intel 945GSE ist Intels Antwort auf die Kritik die an den ersten Atom Chipsätzen die verfügbar waren. Sie verbrauchten mehr Energie als die CPU selbst. Mit dem 945GSE bietet Intel einen sparsameren Chipsatz an. Er besitzt zwar immer noch einen – mit 6 Watt, höheren TDP als der Atom N270, ist aber schon näher an die CPU herangerückt. Der Chipsatz kann 2GB Arbeitsspeicher verwalten und verfügt über die integrierte Grafikeinheit Intel GMA 950. 2005 wurde diese integrierte Grafiklösung vorgestellt und zählt nicht zu den besonders leistungsfähigen Grafiklösungen. Für kleinere Aufgaben im Officebetrieb oder beim Surfen ist der Intel GMA 950 ausreichend, aber sobald etwas Leistung von der GPU verlangt wird, geht sie sehr schnell in die Knie.



Kühlsystem



Die Kühlung des miniPC 516 erfolgt komplett passiv. CPU und Chipsatz werden unter zu Hilfenahme von Wärmeleitpads mit dem Gehäuse verbunden. Die Kühlrippen des Gehäuses geben die Wärme dann an die Umgebungsluft weiter. Dieses Kühlkonzept ist möglich, da CPU und Chipsatz auch unter Volllast sehr wenig wärme produzieren und eine aktive Kühlung daher überflüssig machen. Das Gehäuse erwärmt sich dadurch ebenfalls kaum. Dank der passiven Kühlung arbeitet der Mini-PC auch fast lautlos, nur die Festplatte kann man zwischendurch als Geräuschquelle wahrnehmen. Die Kühlrippen werden auch nach längerem Einsatz nur Handwarm.


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