
Es ist schwer objektiv über Design zu urteilen, aber dem datacask jupiter 1014a fehlt definitiv der Feinschliff, den andere 10 Zoll Netbooks von Asus, MSI oder Samsung bereits haben. Das datacask jupiter 1014a vermischt einen Business Retro-Style auf der Innenseite mit Klavierlack auf der Deckeloberseite. Die Verarbeitung ist aber einwandfrei.
Im Bereich der Ergonomie gibt es zwei Kritikpunkte: erstens die etwas höhere Bauweise, sodass Handballen auf der Vorderkante aufliegen und die recht widerstandsfähigen Tasten, die man fester drücken muss damit sie reagieren. Die Tasten sind nicht so groß wie die der anderen 10" Netbooks, reichen aber aus. Das Touchpad ist recht klein. Von der Lautstärke kann das datacask jupiter 1014a voll punkten, denn einen Lüfter gibt es nicht, das Netbook ist absolut leise und das gibt es unter 10" Netbooks sonst nicht.
Der Intel Atom Prozessor ist hauptsächlich für Office und Internet gedacht, Videos sind auch einwandfrei möglich und sogar ältere 3D-Spiele, unterstützt durch den GMA950 Grafikchip, laufen noch flüssig. Das System ist mit 1 GB RAM und 80 GB Festplatte ausreichend für den Alltag ausgestattet, auch wenn bei 10" Netbooks mittlerweile 160 GB Festplatte üblich sind. Anschlusstechnisch ist das jupiter 1014a nicht besser bestückt als andere Produkte, aber es verfügt über einen ExpressCard|34 Slot zur Erweiterung und stellt somit ein weiteres Alleinstellungmerkmal dar.
Das Display erreicht extrem hohe Helligkeitswerte (max 280 lux) und gehört neben dem des Dell Inspiron Mini 9 zu den hellsten, auch wenn die Ausleuchtung nicht ganz homogen ist. Andere Netbooks wie Eee PC & Co. schaffen nur 175 lux. Damit ist das datacask jupiter auch geeignet, im Freien eingesetzt zu werden. Wer kein spiegelndes Display möchte, findet im datacask die derzeit beste Lösung. Ebenfalls stark ist die Blickwinkeltreue ohne Farbdarstellungsfehler.
Das datacask jupiter 1014a ist etwas kleiner als andere 10" Netbooks und wiegt 1,25 kg. Es ist somit ideal um überall mitgenommen zu werden. Es verfügt über WLAN 54 MBit/s und einen 6 Zellen Akku, der trotz seiner 4400 mAh aber nur 29 Wh fasst und somit eine maximale Laufzeit von nur 3 Stunden gewährleistet.
Das datacask jupiter 1014a gibt es mit einem Knoppix Linux, das angeblich für den Business Einsatz gedacht ist. Dem können wir nicht ganz zustimmen, denn wir finden es einfach zu eingeschränkt und nicht einwandfrei funktionierend sowie nicht komplett übersetzt. Mit der Windows Version ist der normale User sicherlich besser dran. Ansonsten gibt es bei beiden Versionen ein ausführliches Handbuch, eine Schutzhülle fehlt.
Beim Support bietet Fukato eine 0180 Service-Telefonnummer an für 0,14 EUR/min. Wir wollten aber kostenlos anrufen und haben deshalb die Nummer im Impressum gewählt, und landeten in der Verwaltung. Dennoch konnte man uns dort freundlich weiterhelfen und die Person mit der wir sprachen war ausreichend mit dem Produkt vertraut, um uns eine gute Serviceleistung zu bieten. Der kostenlose Pick-Up-Service ist auch positiv zu betrachten.
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Das datacask jupiter 1014a von fukato überzeugt durch eine solide, auch wenn nicht sehr schöne Bauweise im B2B Retro-Look, der lautlosen Kühlung und dem sehr hellen Display. Mit 299 EUR für die Linux und 329 EUR für die Windows Version ist es preislich sehr stark aufgestellt, dennoch wird es schwer sein, sich gegen die großen Mitbewerber durchzusetzen. Denn wer auf Style achtet, der wird sich wahrscheinlich nicht für das datacask jupiter entscheiden, sondern eher für ein anderes Netbook. Für all diejenigen, die ein super helles mattes Display und ein lüfterloses und somit lautloses Netbook wollen, ist das datacask jupiter derzeit konkurrenzlos. Eine Budget-Empfehlung erhält das datacask wegen des niedrigen Preises, aber an der Version mit Knoppix Linux Version sollte Fukato noch einiges optimieren und verbessern, damit das Linux Betriebssystem nicht für den Kunden als unangenehm und kompliziert empfunden wird. Derzeit können wir daher nur empfehlen: Knoppix raus und Ubuntu Linux rein. Hersteller wie One und Dell beweisen nämlich, wie man ein professionelles und nicht wie bei Acer und Asus eingeschränktes Linux exzellent einsetzt.
[igor.c]

Hardware und Technik | Software und Service | Verarbeitung & Design Ergonomie Rechenleistung Grafikleistung Ausstattung Erweiterbarkeit Bildqualität Mobilität & Akkulaufzeit Lautstärke | ■■■□□ ■■■□□ ■■■□□ ■■■□□ ■■■□□ ■■□□□ ■■■■■ ■■■□□ ■■■■■ | datacask Knoppix Linux Windows XP Ubuntu Linux Lieferumfang Garantie & Service Preis | ■■□□□ ■■■■□ ■■■■□ ■■□□□ ■■■■□ ■■■■■ | | Pro | Kontra | + ExpressCard|34 Slot + kein Lüfter, absolut lautlos + Webcam und integriertes Mikrophon + extrem helles Display, hohe Winkeltreue + günstig | - kein DVI - hohe Vorderkante - nicht so große Tastatur, harte Tasten - eingeschränktes Knoppix Linux | | Verbesserungsvorschläge | ● Design optimieren ● größere Akkus anbieten ● andere Linux Distribution einsetzen ● Schutzhülle beilegen |

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