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Dell Inspiron Mini 9 Netbook
Kompaktes und elegantes 8.9" Netbook mit Intel Atom CPU. Absolut lautlos, mit hellem Glare-Type Display aber kleiner Tastatur und ohne Schutzhülle im Lieferumfang.
von igor.c   22.12.2008
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CPU, Chipsatz, integrierte Grafik, Kühlsystem




Wie die meisten Netbooks in diesem Segment, ist auch das Dell Inspiron Mini 9 mit dem derzeit wohl erfolgreichsten mobilen Prozessor, dem Intel Atom N270, ausgestattet. Dies ist eine Single-Core CPU, die mit 1,6 GHz getaktet ist. Der Atom ist kein leistungsstarker Prozessor und liegt in etwa auf Celeron Niveau, spart aber sehr viel Strom ein und kostet in der Produktion weniger, was niedrige Preise für Endgeräte ermöglicht. Netbooks mit Intel Atom CPU sind hauptsächlich für Office, Internet, Audio- und Videowiedergabe gedacht. Auch die im Intel 945GSE Chipsatz enthaltene Grafikeinheit, die Intel GMA950 ist eher für Office und 2D-Anwendungen gedacht, kann aber dennoch 3D Programme betreiben, weshalb auch ältere Games noch spielbar sind. Zu viel darf man aber von einem Intel Atom Netbook nicht erwarten, denn diese Geräteklasse ist besonders auf Stromsparen getrimmt um lange Akkulaufzeiten zu ermöglichen.

Erstaunt hat uns das Kühlkonzept von Dell, denn das Inspiron Mini 9 ist das bisher einzige Netbook am Markt, das ohne Lüfter auskommt und somit völlig lautlos ist. Viele Netbooks sind nicht zu überhören, selbst dann nicht, wenn sie nur im Leerlauf arbeiten und kaum Wärme produzieren. Das Inspiron Mini 9 zeigt, dass man auch anderweitig mit Abwärme zurecht kommen kann, auch wenn die CPU mit 68° Celsius etwas heißer ist, als in anderen Geräten. Dennoch fällt auf, dass das Gehäuse sowohl auf der Unter- als auch Oberseite kaum wärmer wird, als andere Netbooks, die einen Lüfter haben.


Innere Ausstattung, Mobiltechnologie, Erweiterbarkeit






Das Dell Inspiron Mini 9 ist sowohl in der Linux als auch Windows Variante mit 1 GB SO-DDR2-533 Speicher von Hynix ausgestattet. Als Massenspeichermedium wird wie beim Asus Eee PC 900A und 901 sowie Acer Aspire One keine Festplatte, sondern ein SSD (Solid State Disk) Flash-Speichermodul im Mini-PCI-E Format verwendet. Bei der günstigen Linux Version ist ein 8 GB Modul, bei der Windows Version ein 16 GB Modul integriert. Das reicht in der Regel aus, um die Betriebssysteme mit einigen Programmen laufen zu lassen und Dateien für den täglichen Gebrauch mitzunehmen. Wer mehr Speicherplatz benötigt, sollte auf SDHC Karten ausweichen, die man im Kartenlesegerät einsetzt. Wie man sehen kann, ermöglicht Dell den Zugang zu den internen Komponenten, sodass man diese einfach aufrüsten kann.

Für ausreichende Mobilität verfügt das Dell Inspiron Mini 9 über ein WLAN Modul von Broadcom mit 54 MBit/s, Bluetooth ist auch vorhanden, womit man das Netbook mit Handys, Smartphones synchronisieren oder andere Geräte verbinden kann. Bei den Komponenten fällt auf, dass das Dell Mini über einen Platz für eine WWAN (Wide Area Network) Karte und einen Steckplatz für eine SIM Karte direkt hinter dem Akku verfügt. Die Modelle für den deutschen Markt sind jedoch nicht verdrahtet, da Dell derzeit mit den verschiedensten Funkanbietern noch am Verhandeln ist. Das Dell Mini 9 mit UMTS (HSDPA/HSUPA) Modul wird es voraussichtlich erst 2009 geben. In England, Frankreich und Spanien gibt es das Dell Mini 9 schon jetzt mit UMTS Modul und Vodafone Sim-Karte, zum Teil subventioniert ab 1 EUR in Kombination mit einem entsprechenden Vertrag.


Bildschirm










Das kleine glänzende 8,9" Display im Widescreen Format, mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel, besticht durch eine hohe Helligkeit weit über dem Durchschnitt. Die Farbwiedergabe ist hervorragend, durch die Glare-Type Technologie wirken diese satter und prächtiger. Auch bei der Wiedergabe von Farbverläufen kann das Display ohne jeglichen Fehler überzeugen. Allerdings sind natürlich in glänzenden Displays Spiegelungen sichtbar, welche besonders in hellen Räumen und Umgebungen störend wirken können. Dennoch macht das Dell durch die hohe Helligkeit diese Kritikpunkt wieder gut, auch weil sich Lichtquellen zwar spiegeln, aber nicht das gesamte Display aufblenden. Im Freien sieht man den Inhalt noch gut, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung.

Weniger begeisternd finden wir den Blickwinkelbereich, denn bereits ab 45° horizontaler Neigung sind eindeutige Farbverfälschungen sichtbar, von oben herab geht alles über in heller Negativdarstellung, von unten ist es etwas stabiler.

Helligkeit max. (min.)


Farbwiedergabe


Bildanomalien

173 (21) lux


176 (22) lux

Weiß

++

Reflektionen

Ja


230 (27) lux


Schwarz

+

Blickbereich (h,v)

90°, 80°

200 (25) lux


202 (26) lux

Farbverläufe

++



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