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Dell Studio XPS 16 Notebook
Multimedia-Notebook aus hochwertigen Materialien mit Ledereinlagen und einem großartigem LED Full-HD Display. Allerdings ist das Notebook nicht gerade günstig und jedes Zusatz-Feature kostet extra.
von simon.k   04.12.2009
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CPU, Chipsatz, integrierte Grafik




Je nach Konfiguration des Dell Studio XPS 16 kann eine breite Palette von Prozessoren im Notebook verbaut werden. Angefangen beim Intel Core 2 Duo P7450 mit 2,13GHz und 3MB Cache, über den Intel Core 2 Duo P9700 mit 2,80GHz und 6MB Cache, bis hin zum Intel Core i7 820QM mit 1,73GHz und 8MB Cache ist einiges vertreten. In unserem Testmuster ist der Intel Core 2 Duo P9700 verbaut worden. Hierbei handelt es sich um einen in 45nm gefertigten Mobil-Prozessor mit Penryn Kern und einer Verlustleistung von maximal 28 Watt, bei 2,80GHz ist das schon ein guter Wert. Die 6MB Cache und der FSB von 1066MHz tun ihr Übriges um aus dem P9700 eine sehr flotte CPU zu machen. Als Chipsatz dient der Intel PM45, der Chipsatz für High-End-Notebooks. Dank der fehlenden integrierten Grafikeinheit bringt es dieser Chipsatz gerade mal auf eine maximale Verlustleistung von ca. 7 Watt. Dabei bietet der Chipsatz einen FSB von 1066MHz und die Speicherunterstützung für DDR3 Speicherbausteine bis zu einer Gesamtkapazität von 8GB. Da das Dell Studio XPS 16 sowieso mit einen 64 Bit Betriebssystem ausgeliefert wird, kann man sorglos aufrüsten. Als Grafik setzt Dell auf die ATI Mobility Radeon HD 4670. Die HD 4670 Baureihe ist im oberen Mittelfeld der aktuellen mobilen Grafikkarten von ATI angesiedelt. Sie kann mit 4 Shader-Clustern, 1GB GDDR3 Speicher, der mit 800MHz taktet und einem 128Bit Speicherinterface aufwarten. Dabei verfügt sie über einen TDP von knapp 30 Watt. Bei dem auf der Karte verbauten Grafikchip handelt es sich um den RV710, der in 55nm gefertigt wird und DirectX 10.1 und OpenGL 2.1 unterstützt. Die HD 4670 eignet sich nicht nur für Gelegenheitsspieler (zwar ist sie keine High-End Karte) bringt aber dennoch eine ordentliche Leistung. So lassen sich viele neue Spiele mit verringerten Details trotzdem flüssig spielen. Das Kühlsystem verhält sich während des Idle-Betriebs größtenteils unauffällig. Wird die Hardware belastet dreht die Kühlung hörbar auf. Das Kühlsystem besteht aus einem Radiallüfter und zwei Heatpipes die die Wärme von CPU und GPU in die Kühllamellen vor den Lüfter transportieren. Dieser bläst die warme Luft dann aus dem Notebook heraus. Frische Luft zieht er dabei durch die Öffnungen an der Unterseite. Von daher sollte man das Dell Studio XPS 16 nicht auf weiche Unterlagen wie Decken stellen, da der Lüfter sonst keine frische Luft mehr ansaugen kann.


Innere Ausstattung, Mobiltechnologie, Erweiterbarkeit



Durch das Lösen einer Reihe von Schrauben auf der Unterseite kann man die komplette Bodenplatte entfernen, die einen Großteil der Innereien des Notebooks freigibt. Festplatte, Arbeitsspeicher sowie W-LAN und DVB-T Empfänger lassen sich dadurch ohne Probleme erreichen. Die CPU ist ebenfalls erreichbar, allerdings muss man - um sie zu erreichen - erst das halbe Kühlsystem auseinander nehmen. Beim Akku unseres Testmusters handelt es sich nicht um die 6 Zellen Version aus Dell's Onlinestore, sondern über die, nur telefonisch bestellbare Version mit 9 Zellen. Dadurch verlängern sich die Laufzeiten des Notebooks deutlich. An Arbeitsspeicher verbaut Dell Module von hynix, mit jeweils 2 GB Kapazität und einem Takt von 1067MHz. Als Datenspeicher dient eine 500GB Seagate Momentus mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Um die W-LAN Verbindung kümmert sich eine Intel WiFi Link 5100-Mini-Karte, die sich auf 802.11 a/b/g/n versteht.


Bildschirm



Das Display des Dell Studio XPS 16 kann vollends überzeugen. Bei unserem Testmuster kam die Version mit RGBLED Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz, welche zwar teurer als die Standard- oder die "normale" LED-Hintergrundbeleuchtung ist, aber von der Farbbrillanz und der Helligkeit seines Gleichen sucht. Das Display des Studio XPS 16 ist wahrscheinlich eines der Besten das wir je testen durften. Es handelt sich zwar um ein glänzendes Display, aber dank der hohen Helligkeit von über 260 Lux ist auch das Arbeiten im Freien möglich. Die Ausleuchtung des Displays ist sehr gleichmäßig, mit dem Messgerät kann man einen leichten Anstieg der Helligkeit zur Mitte hin erkennen, die aber mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist.


 

Helligkeit max. (min.)


Farbwiedergabe


Bildanomalien

260 (60) Lux


260 (60) Lux

Weiß

++

Reflektionen

JA


300 (65) Lux


Schwarz

++

Blickbereich (h,v)

170°, 90°

260 (60) Lux


260 (60) Lux

Farbverläufe

++




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