
Das Design des Dell XPS M1730 ist sehr speziell und man erkennt sofort auf welche Zielgruppe dieses Notebook zielt. Die Oberflächenoptik lässt sich nur sehr schwer beschreiben, beim Material selbst handelt es sich um Kunststoff, auf den mit Hilfe einer Art Karbonoptik eine Maserung wie bei einer Raubkatze erzeugt wurde. Diese Optik setzt sich auf dem gesamten Notebook weiter fort und sieht einfach nur spektakulär aus. Im Betrieb leuchten das Dell Logo und links und rechts die beiden Applikationen am Deckel. Des Weiteren werden die Öffnungen für die Lautsprecher ebenfalls von Innen ausgeleuchtet. Sobald das Notebook aufgeklappt ist leuchtet sogar ein XPS Schriftzug im Touchpad und die Tastatur lässt sich ebenfalls ausleuchten, falls es beim spielen mal wieder etwas länger dauert. Die Farbe der Beleuchtung des Touchpads und der Boxen können im BIOS oder mit dem von Dell beigelegten Software Tool verändert werden. Insgesamt kann man zwischen 16 verschiedenen Farben auswählen, oder aber die Beleuchtung abschalten. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, darum bietet Dell das XPS1730 in mehreren Farbvarianten an. Bei unserem Testmuster handelt es sich um die Farbvariante in Rauchgrau, weitere Varianten sind: Tiefrot, Saphirblau und Knochenweiß. Allerdings ändert sich dabei nur die Farbe der Applikation auf dem Deckel. Dennoch wird das Design des XPS M1730 nicht jedermans Geschmack sein.

Das Dell XPS M1730 bietet die gängigsten Anschlüsse, die man an jedem Notebook findet. Auf der linken Seite befindet sich das DVD Laufwerk, drei Audiobuchsen (1x Mikrofon, 2x Headset), einen Cardreader der die Formate SD/MMC/MS/MS PRO/CFI/CFII/MicroDrive/xD unterstützt, ein 4 Pol. FireWire Anschluss, einen USB Port, einen S-Video Anschluss und ein DVI-I Ausgang. Auf der rechten Seite befinden sich zwei weitere USB Anschlüsse, ein Kensington Lock, ein Express Card Steckplatz, der Umschalter um das W-LAN Ein- oder Auszuschalten und ein Knopf mit dem man das W-LAN aktualisieren kann. Rückseitig befindet sich die RJ-45 Netzwerkbuchse, der Stromanschluss und der vierte USB Port. An der Front befinden sich noch die Multimedia-Bedienelemente, ein Infrarotempfänger für die Fernbedienung und die Öffnungen für die Boxen. Im Betrieb leuchten die Öffnungen, je nach Einstellung, farbig auf. Die Multimedia Tasten leuchten nach Betätigung ebenfalls eine Zeit lang blau. Etwas vermissen wir einen 6 pol FireWire Anschluss, der gerade bei Digitalen Videokameras üblich ist. Auch hätte man dem XPS M1730 ein paar weitere USB Ports hinzufügen können. Die beiden USB Ports auf der rechten Seite sind nämlich so dicht übereinander, dass sie sich bei größeren Steckern gegenseitig behindern. Die beiden Buchsen hätte man ruhig etwas weiter auseinander setzen können, genug Platz wäre auf der rechten Seite sicherlich gewesen. Des Weiteren wäre es noch eine Überlegung wert, direkt entsprechende Anschlüsse für Surround Sound zu verbauen.

Die Tastatur des XPS M1730 sucht sicherlich ihresgleichen, selbst ein Großteil der Tastaturen die an einem Desktoprechner benutzt werden, können nicht mit ihr mithalten. Die Tasten haben normale Größe und sollten daher von jedem ohne Probleme bedienbar sein. Die Tastatur verfügt sogar über einen Nummernblock und ist somit eine vollwertige Desktoptastatur. Die Verarbeitung ist hervorragend, die Tastatur sitzt einwandfrei, ist weder am klappern oder schwammig und es lässt sich dank ihrer Größe sehr angenehm auf ihr schreiben. Ein weiteres, sehr nettes Gimmick, ist die zuschaltbare Beleuchtung für die Tastatur, mit der Tastenkombination "Fn" und "Pfeiltaste nach rechts" wird die weiße Hintergrundbeleuchtung Ein- oder Ausgeschaltet. Somit ist man ideal für Lan-Parties gerüstet, auf denen ja meistens eher schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Das Touchpad ist ebenfalls eine Klasse für sich, auch hier weicht Dell wieder deutlich vom Standard ab. In das Touchpad ist der XPS Schriftzug eingearbeitet, der im Betrieb leuchtet. Auch in den beiden Tasten sind zwei kleine Balken eingelassen die ebenfalls leuchten, die Farbe kann man wieder mit dem mitgelieferten Tool einstellen. Hier ist man bei Dell wirklich sehr ins Detail gegangen. Auch die Benutzung des Touchpads fällt leicht und man kann sehr präzise damit Arbeiten. Zusätzlich ist auf der rechten Seite ein vertikaler sowie am unteren Rand ein horizontaler Scrollbalken eingefügt worden. Die Farben des Touchpads lassen sich zusätzlich im BIOS ändern. Man kann unter 16 verschiedenen Farbvarianten wählen oder die Beleuchtung ausschalten. Allerdings sind diese Einstellung nur für die Zeit des bootens relevant, in Windows gibt es dafür ein extra Programm. Mit diesem Programm lassen sich nicht nur die Farben ändern, man kann sogar verschiedene Programme durchlaufen lassen. Wem einfarbig also zu langweilig ist, der kann die komplette Farbpalette in mehr oder weniger schnellen Intervallen durchlaufen lassen. Als wenn die Liste an Extras nicht schon lang genug wäre, hat Dell oben rechts noch ein kleines Display verbaut. Das Display kommt aus dem Hause Logitech und zeigt in [unter] Windows wahlweise Systeminformationen, die Uhrzeit oder eine Stoppuhr an. Das praktische ist aber, wenn man ein neueres Spiel spielt, kann das Display auch relevante Informationen des Spiels anzeigen.
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