

Das Öffnen des Esprimo Q5030 gestaltet sich als etwas fummelig, da man erst einmal auf der Suche nach den Schrauben ist. Eben jene befinden sich nämlich unter der großen Anti-Rutschbeschichtung, welche nebenbei auch erstklassig die Vibrationen des Mini-PCs schluckt. An den vier Kanten des Esprimo Q5030 ist die Anti-Rutschbeschichtung nicht geklebt, somit kann man sie ein Stück anheben und die Schraubenköpfe kommen zum Vorschein. Nachdem man die Schrauben gelöst hat, kann man mit etwas Kraft den Deckel nach oben abnehmen, allerdings nicht zu weit, da noch einige Leitungen den Deckel mit dem Mainboard verbinden. Im Innern geht es, wie zu erwarten, sehr eng zu. Das optische Laufwerk und die Festplatte sind direkt im Deckel befestigt worden, sodass man auf dem Mainboard etwas mehr Spielraum hat. Mit dem Blick auf das verbaute Mainboard, bestätigt sich das, was einige vielleicht schon vermutet haben, es handelt sich um ein Board aus dem Hause AOpen.
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Das Mainboard im Inneren des Q5030 kommt von AOpen und besitzt die Bezeichnung i45GMx-I. Das Mainboard kommt zwar von AOpen, allerdings ist FSC maßgeblich an diesem Mainboard beteiligt, damit es den gehobenen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Das Mainboard sitzt genau passend im Gehäuse, hier wurde kein mm an Platz verschenkt. Auf dem Mainboard befinden zwei Speicherslots, zwei PCI Express Mini Card Slots und natürlich der CPU Sockel. Die beiden Speicherbänke fassen SO-DIMM Speicherriegel vom Typ DDR2-667 bis zu einer Gesamtkapazität von 4GB. Von den beiden PCI Express Card Slots ist einer bereits mit einem W-LAN Modul ausgestattet, der andere kann frei bestückt werden. Wer sein System selbst erweitern möchte sollte damit keine großen Probleme bekommen, da weder CPU noch Speicher auf dem Mainboard aufgelötet wurden.

Beim Esprimo Q5030 setzt FSC auf die neue Intel Centrino Mobiltechnologie, von daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass im Esprimo Q5030 ausschließlich Notebookhardware zum Einsatz kommt. Je nach Konfiguration kommen entweder ein Intel Core 2 Duo P8400 (2,26GHz, 3MB Cache, 1066MHz FSB), ein Intel Core 2 Duo T5670 (1,8GHz, 2MB Cache, 800MHz FSB) oder ein Intel Celeron 575 (2,0GHz, 1MB Cache, 667MHz FSB) zum Einsatz. Leistungsmäßig haben natürlich die beiden Core 2 Duos die Nase vorn, dafür wird der Celeron Prozessor aber sparsamer sein und weniger kosten. Als Chipsatz kommt der Intel GM45 zum Einsatz, dieser Chipsatz kommt ebenfalls aus dem Notebooksektor und kann neben verringertem Verbrauch mit einigen weiteren Interessanten Eigenschaften aufwarten. So bietet er beispielsweise bereits die Onboardgrafik GMA 4500MHD, welche leistungsfähig genug für die Wiedergabe von HD Medien ist. Zudem ist der Chipsatz voll Windows Vista Premium geeignet.

Im Leerlauf arbeitet das Kühlsystem sehr leise, die einzige hörbare Komponente ist die Festplatte. Das Geräuschniveau kommt sehr nahe an geräuschlos heran. Das Kühlsystem kennen wir bereits aus einigen AOpen Mini-PCs. Allerdings sind wir einen höheren Geräuschpegel gewohnt. Hier hat FSC noch einmal nachgebessert und so den Geräuschpegel deutlich gesenkt. Wie schon bei den AOpen Mini-PCs kümmert sich ein Kühlkörper um die Abwärme der CPU und des Chipsatzes. Die Abwärme wird über Kupferlamellen im Innern des Kühlers an die Umgebungsluft abgegeben und dann hinten aus dem Gehäuse geblasen. Nur unter Volllast dreht der Lüfter schneller und wird dadurch dementsprechend lauter. Dennoch hält sich die Lautstärke im Rahmen.
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