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Gigabyte G-Max N203 Notebook
Centrino Notebook im Mac Style
von Igor Campana   01.01.2005
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Abb. 30: Gigabyte

Abb. 33: Gigabyte

Abb. 32: Gigabyte

Abb. 32: [ic], MTN

Das sehr kleine Mainboard ist etwas größer als die Hälfte des Gigabyte N203. Der CPU Sockel 479M befindet sich auf der linken Rückseite des Notebook. Genau dort wo das große runde Loch im Mainboard ist, befindet sich der CPU Lüfter, der den CPU Kühler mit Heatpipe kühlt. Die USB und Audioanschlüsse sind auf einer getrennten Platine untergebracht, die sich auf der rechten Rückseite des Notebook befindet. Das Mainboard wird laut SiSoft Sandra 2005 von FIC (First International Computer) hergestellt, vielleicht ist das auch der fatidische Notebookhersteller, den uns Gigabyte nicht nennen wollte.


CPU


Abb. 33: Intel

Abb. 34: Gigabyte

Abb. 35: [ic], MTN

Abb. 36: [ic], MTN

Die hier verwendet CPU, der Pentium M, basiert eigentlich auf der P6 Architektur des Pentium III Prozessors und wurde um spezielle Features des Pentium 4 und um verbesserte Stromsparfunktionen erweitert. Unter der Voraussetzung, beste Leistung mit besten Stromsparmaßnahmen zu vereinen, ist der Pentium M mehr oder weniger eine komplett neue CPU Entwicklung, die im letzten Jahr den Notebookmarkt sehr zum Aufschwung verholfen hat. Durch eine Neuartige Technologie wie "Micro-Operation Fusion" kann der Pentium M getrennt vorgesehene Operationen gleichzeitig ausführen. Der Pentium M kommt durch all die Verbesserungen fast auf die gleiche Leistung, wie ein Pentium 4 mit 50% höherer Taktrate. Im Vergleich zu früheren Pentium M Versionen besitzt der neue Dothan Kern insgesamt 2MB internen Cache, der fast 60% der gesamten Prozessorfläche einnimmt. Durch den neuen Fertigungsprozess in 90nm wurde trotz größeren Cache die Prozessoroberfläche nicht größer und die Stromspannungen, Stromverbrauch und Abwärme weiter reduziert.

Bei Subnotebooks sind normalerweise CPUs mit einer Taktfrequenz unter 1,4GHz üblich. Gigabyte hat aber nicht gespart und setzt als CPU einen Pentium M Dothan mit 1,6GHz ein. Die "Jazz Black" Version besitzt sogar eine 1,7GHz CPU.

Gekühlt wird die CPU mit einer kleinen Kupferheatpipe und einem Radiallüfter von Sunon. Wird nicht so viel Rechenleistung gebraucht, reduziert sich die Taktfrequenz dynamisch von 1600MHz auf bis zu 600MHz (Zwischenschritte: 1000MHz, 800MHz) und verbraucht dabei nur noch 7,5Watt. Dadurch werden Akkulaufzeiten von bis zu 4h ermöglicht.


Chipsatz


Abb. 37: Intel

Abb. 38: Intel

Der Intel 855GME mit ICH4-M Southbridge ist der neueste Chipsatz für Pentium M mit integrierter Grafik und ist auch wie der Pentium M auf maximalen Stromverbrauch getrimmt. Allerdings muss man auch sagen, dass leider nicht mehr neueste Technologie zum Einsatz kommt, wie dies z.B. bei Desktop PCs der Fall ist. Ein 100MHz FSB, maximal 2GB DDR333 Speicher und eine miserable 3D Leistung des integrierten Intel Extreme Graphics 2 Chips bremsen das System deutlich aus.

Mehr Leistung für den Pentium M wird es erst bei erscheinen des neuen Sonoma Chipsatzes geben. Dann gibt es auch für den mobilen Bereich DDR2 Speicher, Serial-ATA, PCI-Express und einen besserer Onboard Sound.


Centrino Mobiltechnologie


Abb. 39: Intel

Das Intel Centrino Siegel kann nur an solche Notebooks vergeben werden, bei denen die drei wichtigsten Komponenten - CPU, Chipsatz und Wireless Lan Modul - von Intel stammen. Die Notebookhersteller sind deshalb verpflichtet, diese drei Komponenten zusammen verwenden zu müssen und zahlen für das Centrino Siegel sogar Lizenzgebühren. Das Centrino Logo ist aber nicht nur eine sehr gute Marketingkampagne, sondern auch ein Gütesiegel für den Kunden. Dieser erhält dadurch ein Produkt, welches optimale Leistung bei niedrigstem Stromverbrauch und absoluter Mobilität durch das integrierte WLAN Modul gewährleistet.

Das im N203 verwendete WLAN Modul ist bereits das neue Intel Pro/Wireless 2200 802.11b/g und gestattet einen Datentransfer mittels Funkverbindung von bis zu 54 Mbit/s. Solche Geschwindigkeiten können in der Praxis, aufgrund von schlechter Signalqualität der Hotspots, kaum erreicht werden. Im Durchschnitt erreicht man aber trotzdem Transferraten um die 20Mbit/s, sodass ein schnelles Surfen im Web und selbst befriedigende Datentransfers möglich sind.


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