

Das Compaq Mini 311c wird noch nicht mit Windows 7, sondern Windows XP ausgeliefert und unterliegt damit den Einschränkungen, die Microsoft vorschreibt. Deshalb ist der Speicher auf 1 GB, die Festplatte auf 160 GB beschränkt und es kann auch nur der NVIDIA ION-LE Chipsatz verwendet werden, der offiziell DirectX 10 nicht unterstützt. Im Internet kursieren aber Tricks, um diese Einschränkung freizuschalten. Obwohl man von Windows XP eher schnelle Starts erwarten würde, braucht das Betriebssystem auf dem Compaq Mini 311c über eineinhalb Minuten, was definitiv zu lange ist. Auch nach mehreren Tests blieben die Messwerte ziemlich konstant, hier muss also HP die Systemstarts beschleunigen. Ansonsten liefen Applikationen ausreichend schnell und fühlten sich nicht langsamer als auf anderen Netbooks. HP liefert zum Produkt noch eine 60 tägige Demoversion von MS Office, ein Norton Internet Security Paket (90 Tage) und die HP Games, von denen aber nur wenige kostenfrei sind und man die anderen bezahlen muss. Diese Games kriegt man aber auch kostenlos im Netz. Mit der HP QuickSync Software kann man Daten zwischen dem Netbook und einem anderen PC synchronisieren, die Software lässt sich automatisch auf einem USB Stick übertragen und dann auf einem anderen PC installieren. Mit Roxio BackOnTrack ist eine Recovery Software vorinstalliert, mit der sich Systemsicherungen anlegen und auch Wiederherstellen lassen. HP hat dafür einen Wiederherstellungspunkt bereits eingerichtet.
Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 aktivieren, aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
1m 37s, 0m 20s 0m 05s, 0m 07s 0m 33s, 0m 12s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, WLAN, Bluetooth integrierter Card Reader |
OK, OK OK, OK, OK OK | Grafik VGA, HDMI Dual Head |
OK, OK OK (Clonen und erweiterter Desktop in allen Kombinationen möglich, Dual-Screen mit HDMI und VGA gleichzeitig möglich) | Verminderung der CPU Frequenz | OK |


Das Compaq Mini 311c schneidet unter den bisherigen NVIDIA Ion Netbooks sowohl bei den Benchmarks als auch im realen Praxistest mit bekannten Spielen am besten ab, da es weder beim Speicherkontroller (Samsung N510) noch bei der Grafikeinheit (Lenovo S12-ION) Probleme zeigt. Vielleicht liegt der Vorteil auch einfach im Windows XP, das nicht so viel Ressourcen wie Windows 7 schluckt. Natürlich darf man auch von diesem Netbook trotz Ion keine Wunder erwarten, doch einige Spiele laufen darauf recht gut. Baut man einen zweiten Speicherriegel ein, werden einige Spiele noch mehr beschleunigt.
Nadeo TrackMania Nations Forever | gut spielbar (nicht immer flüssig) bei 1280 x 800 Pixel mit Medium-Quality im Solo spielbar (nicht wirklich flüssig) bei 1280 x 800 Pixel mit Medium-Quality im Online bei aufwendigen Strecken kann das System stark stocken | Ferrari Virtual Race | spielbar bei 1366 x 768 Pixel mit High-Quality mit Motionblur, ohne Anti-Alias | Codemasters Recedriver GRID | nicht spielbar | Id Software QuakeLive | flüssig bei 1024 x 768 Pixel (Widescreen + höhere Auflösung wird nicht unterstützt) | Crytek Crysis | spielbar bei 1336 x 768 Low-Quality | ActiVision Call of Duty 4 - Modern War. | spielbar bei 1366 x 768 Pixel mit Medium-Quality und Anti-Alias X2 | EA BattleForge | spielbar bei 1024 x 768 Pixel mit Low-Quality, starkes Ruckeln bei vielen Einheiten | Eidos Interactive Mini-Ninjas | gut spielbar bei 1366 x768 Pixel, allerdings Audioprobleme mit Knackser |
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