
Das iBase EXC800-D16 Embedded Mainboard ist kaum größer als eine CD und entspricht in etwa den Dimensionen einer 3,5" Desktop Festplatte. Der Embedded Compact Extended Form Factor (ECX) wurde vor einigen Jahren (2005) von Intel ins Leben gerufen und ist mit seinen 14,6 x 10,5 cm auf der kürzeren Seite ca. 3mm größer als ein industrielles 3,5" Mainboard. Die Bohrungen für die Befestigung stimmen jedoch mit 3,5" Mainboards überein. Mit CPU und den vielen Schnittstellen muss so ein kleines Mainboard natürlich auf beiden Seiten mit Komponenten bestückt werden, aber an sich ist es ideal zum Einbau in kleinsten Gehäusen oder zum Einsatz als HTPC. Wenn man sich auf der Homepage von Intel etwas umsieht, dann findet man interessante Dokumente. Das Intel ECX Referenzdesign war unter anderem als "In-Vehicle Infotainment" gedacht und sollte als Bestandteil eines CarPCs in den DIN Schacht passen. Das ECX Format scheint aber nur von wenigen industriellen Herstellern angenommen worden zu sein, unter anderem iBase, Avalue und Portwell. Alle anderen bieten derweil mehr 3,5" Mainboards an.

Für 3,5" und ECX Mainboards gibt es keine klaren Spezifikationen was die Anschlüsse auf der Rückseite anbelangt. In der Regel bauen die Hersteller hier eine Reihe Anschlüsse auf der Oberseite ein, beim iBase ECX-800 sind es ein COM, 2x USB, PS/2, S-Video, LAN und VGA. Es ist etwas schade dass iBase nicht mehr moderne Schnittstellen eingesetzt hat. Mehr USB Schnittstellen und richtige Audioausgänge hätten wir bevorzugt.
Weitere Schnittstellen hat das iBase ECX-800 aber auf der Platine, die mittels Adapterkabel angesteckt werden können, wie Audio Ein- und Ausgänge (Adapter kostet 14 EUR), LVDS, COM und LPT sowie weitere USB. Für den Anschluss von Laufwerken hat das ECX800 einen S-ATA Adapter und einen P-ATA Anschluss mit 44 Pin für Slim-Line DVD-Brenner oder Notebookfestplatten (Stromversorgung inklusive). iBase hat auch einen proprietären Expansion Slot integriert, den das Unternehmen "Region C Type III Module" nennt. Auf Kundenwunsch werden Aufsteckplatinen für PCI-Express, PCI oder SDVO (mehrere DVI Ausgänge) hergestellt. Lagernd hat iBase aber keine Update-Module.
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Wegen dem Platzmangel an der Oberseite befindet sich der Speicherslot auf der Unterseite des Mainboards. Hier kann ein SO-DDR2-667 Modul eingebaut werden. Ein Card-Reader für Compact Flash Karten ist auch vorhanden. Dieser ist nicht Hot-Plug fähig (Speicherkarten werden nicht im laufenden Betrieb erkannt) sondern dient als Festplattenersatz. Wer nur mit Linux oder Embedded Winodws XP auskommt, kann diese Minimalinstallationen auf eine CF packen und kann die Festplatte einsparen. Besonders wenn das System im Fahrzeug eingesetzt werden soll, macht es Sinn, Flashspeicher statt einer herkömmlichen Festplatte mit rotierender Mechanik einzusetzen.

Wegen dem Platzmangel an der Oberseite befindet sich der Speicherslot auf der Unterseite des Mainboards. Hier kann ein SO-DDR2-667 Modul eingebaut werden. Ein Card-Reader für Compact Flash Karten ist auch vorhanden. Dieser ist nicht Hot-Plug fähig (Speicherkarten werden nicht im laufenden Betrieb erkannt) sondern dient als Festplattenersatz. Wer nur mit Linux oder Embedded Winodws XP auskommt, kann diese Minimalinstallationen auf eine CF packen und kann die Festplatte einsparen. Besonders wenn das System im Fahrzeug eingesetzt werden soll, macht es Sinn, Flashspeicher statt einer herkömmlichen Festplatte mit rotierender Mechanik einzusetzen.
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