Die IFA ist die weltweit wichtigste Publikums- und Ordermesse für Consumer Electronics. Auf diesem einzigartigen Business-Event präsentieren sich alle bedeutenden Marken der Consumer Electronics. Als Schaufenster für Innovationen und zukunftweisenden Technologien - ergänzt durch ein spektakuläres Entertainment-Programm - zieht die IFA jährlich tausende von Besuchern aus aller Welt in ihren Bann.
Die IFA 2007 verzeichnete ein Rekord-Ordervolumen in Höhe von 2,75 Mrd. Euro. Die Bruttofläche betrug 180.000 m², Aussteller gesamt: 1.212, davon 733. internationale Aussteller aus Ländern 32. Teilnehmer gesamt: 222.780 davon 101.358 Fachbesucher.

Die IFA steht ganz im Zeichen von Multimedia und Home Entertainment. So fällt beim schlendern durch die Halle die enorme Vielfalt und hohe Dichte an hochauflösenden, großen TVs auf. LCD-Fernsehre mit HD-Auflösung und einer Bilddiagonale von 40" aufwärts beherrschen das Bild. Überall findet man kleine Couch Ecken mit großen Boxen und großen Displays, bunte Action Filme laden zum Filme schauen ein. Wenn es nicht um LCDs geht, dann um Blu-ray. Das Messepublikum scheint beeindruckt, viele Menschen drängen sich vor großen Displays, das Staunen wächst von Halle zu Halle.
Wer auf der IFA "normale" Computer sucht, wird sicher auch fündig, doch das beherrschende Element in diesem Bereich sind derzeit Notebooks, vor allem aber Netbooks. Diese kleinen, preisgünstigen, mobilen Office Notebooks haben, angefangen mit dem Asus EEE PC, nun definitiv den Durchbruch geschafft. Nahezu jeder große Hersteller bewirbt die meist für 399 Euro erhältlichen Geräte als Lifestyle- oder mobiles Office-Gerät. Die Unterscheidung zwischen Business Subnotebooks und Lifestyle Zusatzgeräten für jedermann wird indes immer schwerer: mit Schnittstellen wie Bluetooth, 120 GB Festplattenkapazität oder gar integrierten UMTS Modulen oder Erweiterungsslots für eben solche 3G Funktionalität bieten Netbooks immer mehr Features, die sonst vor allem in der Business-Class enthalten waren. Das große Unterscheidungsmerkmal scheint mittlerweile lediglich die Rechenpower selbst zu sein, da quasi alle Netbooks auf Intel Atom Technologie setzen und damit in ihrer Geschwindigkeit limitiert sind.
Normale Desktop Computer gab es auch zu sehen, doch hier boomen derzeit vor allem Gaming PCs. Ob von Packard Ball oder Acer, auf der Games Convention wurde vor einer Woche bereits alles vorgestellt, was mit High-End-Gaming zu tun hat. Und man bestätigte, dass dies der derzeit einzige Markt mit starkem Wachstum ist, wenn es um Desktop-PCs geht. So fand man auch auf der IFA ordentlich ausgerüstete und meist optisch ansprechende "Höllenmaschinen" mit Vierkernprozessoren und mindestens zwei Grafikkarten. Doch auch Mini-PCs gewinnen an Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Diskussion um Green-IT. So gab es auf einigen Ständen interessante Konzepte von Desktop PCs in 9 Liter Gehäusen, die ähnlich günstig wie bisherige Desktop Computer sind, aber um einiges schicker aussehen und meist weniger Strom verbrauchen.
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