
Mit einem externen DVD-Laufwerk stürzte das Setup von Windows XP mit einem Bluescreen ab. Mit einem normalen 5,25" IDE Laufwerk gab es hingegen keine Probleme. Mit einer anderen Version des Mainboards (wir haben zwei Mainboards vorliegen) klappte auf hingegen die Installation über das externe USB Laufwerk, allerdings zeigte Windows XP nach der Installation stets eine Warnung an, dass ein USB-Gerät den Energiegrenzwert des Hubanschlusses überschritten hat. Das externe DVD Laufwerk jedoch besitzt seine eigene Stromversorgung. Dieser Fehler trat anschließend auch auf, wenn nur Tastatur und Maus via USB angeschlossen waren. Genauere Tests haben ergeben, dass diese Probleme nur bei Benutzung der zwei USB Ports auftreten, die einzeln am Backpanel stehen, das heißt, der Block wo LAN und 2x USB untergebracht ist besitzt dieses Problem nicht.
Hat man es letztendlich geschafft, Windows XP zu installieren (was in weniger als 25 Minuten erledigt war), kann man die Treiber von der mitgelieferten CD installieren. Da es sich bei dem uns vorliegenden Samples um Vorserienmodelle handelt, ist auch die Treiber-CD als Pre-Production gekennzeichnet. Die Treiberinstallation verlief problemlos und anschließend lief das System sehr stabil und zügig. Da der Intel Atom Prozessor Hyper-Threading beherrscht, werden im Taskmanager zwei Prozessoren angezeigt. Eine Verminderung der CPU Frequenz gelang übrigens nicht, weder über Standard-Einstellungen in Windows noch mit Programmen wie RightMark Clock Utility. Der Prozessor taktete daher stets mit 1,6 GHz.
Ladezeit Hochfahren , Herunterfahren Standby S3 aktivieren , aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren , aufwachen |
0m 30s , 0m 13s 0m 04s , startet nicht mehr (kein Video-Signal) 0m 15s , 0m 24s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA |
OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
- |

Auch die Installation von Windows Vista Ultimate (32 Bit) verlief problemlos. Nach einer reichlichen halben Stunde war Vista erstmals einsatzbereit, darauf folgte noch die Installation der mitgelieferten Treiber. Da das Board offiziell Windows Vista Basic verifiziert ist, wird es auch als Vista-kompatibel angepriesen. Leider gab es mit der Netzwerkschnittstelle Probleme, Vista meldete zwar beim Versuch, die Treiber von der CD zu installieren, dass bereits optimale Treiber installiert seien, der LAN Port funktionierte aber nicht. Erst die neusten Treiber von der Realtek Website konnten den Netzwerk-Anschluss aktivieren.
Ladezeit Hochfahren , Herunterfahren Standby S3+S4 aktivieren , aufwachen |
0m 50s , 0m 15s 0m 19s , startet nicht mehr (kein Video-Signal) | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK nicht OK | Grafik VGA Aero Glas mit 3D-Flip |
OK OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
- |
 |  | |
Die Installation von Linux lief auch mit dem externen USB DVDRW-Laufwerk problemfrei und sehr flott vonstatten. In weniger als einer halben Stunde war Ubuntu Linux fertig eingerichtet und präsentiert sich anschließend als ein vollwertiges, gut nutzbares und flottes System auf dem Intel D945GCLF. Dank des 945er Chipsatzes mit Intel GMA950 Grafik funktionieren die grafischen Effekte mit dem Compiz 3D Fenstermanager. Der Ruhezustand funktioniert tadellos, beim Standby gibt es jedoch Probleme: zwar lässt sich der Standby mit 9 Sekunden rasend schnell aktivieren, doch ein Aufwachen aus diesem gelingt dem Mainboard leider nicht. Das Mainboard verharrt mit einem typischen Energieverbrauch von über 30 Watt, der Monitor bleibt schwarz (kein Signal), letztendlich bleibt einem hier nur ein Neustart. Insgesamt kann das Intel Atom Board als Linux-tauglich bezeichnet werden.
Ladezeit Hochfahren , Herunterfahren Standby S3 aktivieren , aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren , aufwachen |
1m 01s , 0m 16s 0m 09s , wacht nicht mehr korrekt auf (kein Video-Signal) 0m 30s , 1m 00s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA 3D Composite-Manager |
OK OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
- |
|