
Die Installation von Windows XP ging sehr flott von statten, sofern man eine IDE Festplatte verwendet. Will man Windows XP auf eine S-ATA Festplatte installieren, muss man vor der Installation die Treiber für den Jmicron S-ATA Controller laden. Kontron arbeitet übrigens gerade an einem BIOS, welches das Problem umgeht und dann die S-ATA Festplatte als P-ATA simuliert. Die Treiber befinden sich auf der mitgelieferten Treiber-CD, allerdings erlaubt die Setup-Routine von Windows XP keinen Zugriff auf die CD vor der Installation, wie es etwa unter Windows Vista der Fall ist. Auf der Treiber-CD befinden sich alle notwendigen Treiber, ein Setup, welches die Treiber-Installation automatisiert bzw. vereinfacht, fehlt. So muss der Nutzer jeden Treiber einzeln installieren.
Die Performance unter Windows XP ist akzeptabel. Man merkt aber deutlich, dass der Atom Z530 samt US15W Chipsatz nicht für anspruchsvolle Anwendungen konzipiert sind. So merkt man die langsame Grafikgeschwindigkeit schon beim einfachen hin- und herschieben von Windows Fenstern, an die Ausführung von 3D Anwendungen sollte man lieber nicht denken. 3DMark 2005 und 3DMark 2006 ließen sich auch gar nicht starten (DirectX Fehler). Doch das Board ist auch nicht für 3D Anwendungen konzipiert, in Anbetracht seines Einsatzgebietes liefert es eine vernünftige Leistung und erlaubt normales Arbeiten. Ein frisch installiertes Windows XP startet dabei schnell und auch die Standby Modi funktionieren ohne Probleme. Auffällig war, dass die DVD Wiedergabe pixelig wirkt, während unserer Benchmarks legte das Board zudem zwei Neustarts an den Tag. Man kann übrigens nur einen DVI-Monitor verwenden, ein DVI-VGA Adapter wird beim getesteten Modell mit DVI-D Ausgang nicht unterstützt.
Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 aktivieren, aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 41s, 0m 16s 0m 03s, 0m 13s 0m 22s, 0m 29s | Technische Prüfung Audio USB, Firewire LAN integrierter Card Reader |
OK OK OK OK | Grafik DVI |
OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK |

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Die Installation von Windows Vista lief generell ohne Probleme von statten. Bei Verwendung einer S-ATA basierten Festplatte ist es jedoch notwendig, dass man die Kontron Treiber-CD zur Hand hat und an passender Stelle einlegt, um die Treiber für die verbauten S-ATA Controller zu installieren. Ansonsten findet Windows Vista keine Festplatte. Für die Installation sollte man insgesamt mindestens eine Stunde einplanen, inklusive der sich anschließenden Treiber-Installation. Eventuelle Updates für Windows Vista benötigen weitere Zeit. Da es offiziell Treiber für Windows Vista gibt, ist davon auszugehen, dass das Mainboard auch von Seiten des Herstellers Vista-tauglich ist. Unser subjektiver Eindruck rät jedoch von der Verwendung von Windows Vista ab. Arbeiten ist zwar möglich, flottes Arbeiten stellen wir uns jedoch anders vor. Die Aero-Oberfläche wird nicht unterstützt und die Grafik ist vermutlich auch die Ursache des langsamen Eindrucks. Man kann übrigens nur einen DVI-Monitor verwenden, ein DVI-VGA Adapter wird beim getesteten Modell mit DVI-D Ausgang nicht unterstützt. Eigenartigerweise stellte das Board nur eine Auflösung von 1024x768 dar, obwohl der Monitor auch 1280x1024 schaffen sollte. Es ist also davon auszugehen, dass der Monitor unter Windows Vista nicht korrekt erkannt wurde, was bisher jedoch an allen anderen Mini-ITX Mainboards klappte. 1280x1024 war die maximal mögliche Auflösung, welche in den Grafiktreibern enthalten ist und damit bei korrekt erkanntem Monitor einstellbar ist. Erstaunlich war zudem, dass unter Windows Vista unsere 1080p und 720p Testvideos von Microsoft flüssig wiederzugeben waren. Allerdings startete das Board mehrmals unerwartet neu, während wir das 1080p Video wiedergaben. Ladezeit Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 aktivieren, aufwachen Standby S4 aktivieren, aufwachen |
1m 22s, 0m 17s 0m 07s, 0m 11s 0m 41s, 0m 51s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik DVI Aero Glas mit 3D-Flip |
OK nicht OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK |

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Ubuntu Linux ließ sich nicht von der CD installieren. Startet man Windows XP und installiert Ubuntu dann direkt unter Windows (mit Hilfe des Wubi Installers), läuft es aber. Die Installation von Windows aus geht recht schnell, nach dem Neustart des Systems kann man anschließend zwischen Windows XP und Ubuntu Linux auswählen. Beim ersten Start von Ubuntu wird das System fertig installiert, was nochmals bis zu 20 Minuten dauern kann. Anschließend findet man ein funktionierendes Ubuntu Linux vor. Leider wurden keine korrekten Grafiktreiber geladen, ein flüssiges Arbeiten ist unter Ubuntu Linux ohne weitere Anpassungen leider nicht möglich. Aufgrund der sehr schlechten Performance haben wir auf weitere Tests unter Linux verzichtet. Laut Kontron ist die aktuelle OpenSuse Distribution kompatibel zum Kontron KTUS15. Sobald wir weitere Erfahrungen mit Linux auf dem Kontron KTUS15 gesammelt haben, werden wir diese im Forum publizieren!
Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK nicht OK | Grafik DVI 3D Composite-Manager |
OK nicht OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
Nicht OK |
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