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LG X110 Netbook
10" Netbook mit großzügigen Tasten, helles Display, aber schwacher Akkulaufzeit und hörbarem Lüfter. UMTS optional erhältlich.
von igor.c   10.12.2008
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CPU, Chipsatz, integrierte Grafik






Auch im LG wird der Intel Atom N270 Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate eingesetzt. Diese CPU ist nicht sehr leistungsstark, reicht aber für die tägliche Arbeit mit Office und Internet aus. Audio- und Videowiedergabe sowie Streaming-Videos sind ebenfalls kein Problem, bei HDTV erreichen aber Netbooks ihre Grenzen. Die Atom CPU spart jedoch viel Strom, wodurch lange Akkulaufzeiten möglich sind, vorausgesetzt der Akku verfügt auch über eine entsprechende Kapazität. Als Chipsatz wird der Intel 945GSE eingesetzt, der die Intel GMA950 Grafik enthält. Diese Grafikeinheit ist mittlerweile etwas betagt und somit hauptsächlich für 2D-Anwendungen geeignet. Dennoch eignen sich Netbooks auch dafür, ältere Spiele zu betreiben, die nicht zu viel Anforderungen an die Grafikeinheit stellen.

Interessant ist das Kühlkonzept des LG X110, denn der Lüfter kühlt nicht wie bei normalen Notebooks einen Kupfer- oder Aluminiumkühler der mit der CPU verbunden ist. Nein, im LG dient dieser Lüfter ausschließlich der gesamten Entlüftung des Gehäuses, inklusive Festplatte. Die CPU und der Chipsatz besitzen nur ein dünnes Aluminiumplättchen, um die die Luft zirkuliert. Dieses Kühlkonzept entspricht völlig dem des MSI Wind. Dafür, dass der Lüfter nur für entsprechende Luftbewegung zuständig ist, empfinden wir ihn als viel zu laut (deutlich zu hören). Selbst im Leerlauf, wenn keine Rechenoperationen durchgeführt werden, bleibt er oft einfach eingeschaltet. Der markante Aufkleber mit dem Logo und der Aufschrift "Low-Level Noise" entspricht somit nicht den Tatsachen.


Innere Ausstattung, Mobiltechnologie, Erweiterbarkeit










Das LG X110 ist mit 1 GB DDR2-533 Arbeitsspeicher, eine 160 GB Festplatte sowie einen 24 Wh 3-Zellen-Akku ausgestattet, der leider nur eine kurze Laufzeit ermöglicht. Im Akkuschacht befindet sich übrigens ein SIM Karten Slot, der aber nur bei den teuren Modellen X110-G verdrahtet ist. Die günstigen Versionen X110-L für 389 EUR haben keine Broadband UMTS-Karte für HSDPA bis 7,2 Mbit im Downdload und HSUPA im Upload.

Wie man an den Bildern sehen kann, kann das LG Netbook nicht ohne Weiteres aufgerüstet werden, da Klappen - die man öffnen könnte - nicht vorhanden sind. Interessanterweise kann man aber durch Aufdrehen der 10 Schrauben die gesamte untere Abdeckung abnehmen, was auf das Barebonekonzept von MSI zurückzuführen ist. Der Vorgang ist zwar nicht sehr kompliziert, dennoch sollte man hier vorsichtig umgehen, da sonst der Garantieverlust droht. Danach erhält man Zugang zu allen Komponenten wie der Fujitsu 160 GB Notebook-Festplatte, dem MSI 54 Mbit WLAN Modul und der CPU, welche jedoch nicht ersetzt werden kann, da sie fest auf dem Mainboard aufgelötet ist. Gut finden wir, dass dadurch die Reinigung des Lüfters möglich ist, falls der einmal mit zu viel Staub verstopft sein sollte. Den Arbeitsspeicher kann man ebenfalls nicht ersetzen, da dieser wie die CPU fest auf der Platine aufgelötet ist. Eigentlich ist dies sehr ungewöhnlich, denn bei den meisten anderen Netbooks gibt es einen Speicherslot in dem SO-DDR2 Speichermodule eingebaut sind. Warum LG diesen Weg gewählt hat, können wir nicht ganz nachvollziehen, denn dadurch muss der Kunde mit den 1 GB Onboard auskommen und kann diese nicht einfach mal aufrüsten.


Bildschirm










Das Widescreen Display des LG X110 liegt mit einer Helligkeit von um die 175 lux deutlich über dem Durchschnitt und in etwa auf Eee PC 1000H Niveau. Durch die matte Displayoberfläche sind zwar Spiegelungen der Umgebung nicht sichtbar, doch Farben wirken etwas blasser und im Freien blendet die Sonne das gesamte Display auf, wenn sie direkt einstrahlt. Ansonsten ist auch hier, wegen der höheren Helligkeit, der Inhalt auch im Freien noch zu erkennen. Die Farbdarstellung am LG X110 Netbook ist homogen, Farbverläufe werden sauber dargestellt, wobei in den dunkleren Bereichen die Abstufungen deutlich sichtbarer sind. Der Blickwinkelbereich ist in der Horizontalen stabil, von oben herab tendiert das Display ab ca. 40° in negativer Farbdarstellung überzuschwenken.

Helligkeit max. (min.)


Farbwiedergabe


Bildanomalien

170 (17) lux


175 (17) lux

Weiß

+

Reflektionen

Nein


189 (19) lux


Schwarz

+

Blickbereich (h,v)

170°, 90°

174 (17) lux


173 (17) lux

Farbverläufe

+



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