
Das Gehäuse besteht beim MSI S260 fast ganz aus Aluminium, selbst die Unterseite wurde in diesem Metall gefertigt. Das ist normalerweise nicht üblich, weshalb dieses Subnotebook einen deutlichen Mehrwert als andere Geräte in diesem Segment und Preisklasse besitzt. Schade ist jedoch, dass MSI diesen Mehrwert durch ein mittelmäßiges Design und etwas "plastik-wirkende" Farben nicht wirklich hervorhebt. Es gibt zwar eine Farbvariante in Perl-Weiß, doch auch hier bleibt der "Plastik-Effekt" erhalten, man erkennt nicht dass sich darunter ein hochwertiges Gehäuse verbirgt. Zudem scheint diese Pulverbeschichtung nicht wirklich hart zu sein, da wir kleine Kratzer an der Oberfläche bald feststellen konnten. Die Power, Schnellstarttasten und die Tasten des Touchpad wirken billig, auch hier kann mehr herausgeholt werden. Die LED Leuchten an der Front wirken wie eingeschlagene Zähne bzw. Säge... etwas zu hart für unseren Geschmack.

Auf der linke Seite ist das DVD-RW Laufwerk und ein Card Reader für SD, MMC oder MemoryStick Speicherkarten untergebracht. Darüber liegt der PCMCIA Slot und zwischen Kartenlesegerät und DVD-RW Laufwerk ein USB 2.0 Anschluss. Auf der rechten Seite sind noch zwei weitere USB Anschlüsse, der Netzwerk- und Modemanschluss sowie ein VGA Ausgang verfügbar. Ein S-Video Ausgang wurde leider nicht integriert. An der Frontseite befindet sich der Firewireport (4pol.), ein Kopfhörer- und Mikrophonanschluss. die Audio Schnittstellen würden an der Seite etwas weniger stören. Bei den integrierten Lautsprechern fehlen zwar die Bässe, der Klang ist jedoch sehr sauber und klingt gut. Ein integriertes Mikrophon fehlt allerdings.
Der Akku beeinflusst stark das Aussehen des Notebooks: ursprünglich war nur ein 2200mAh Akku vorgesehen, doch jetzt liefert MSI das Megabook S260 mit einem 4400mAh Akku aus, der vom restlichen Gehäuse herausragt. Wir empfanden das aber nicht als störend. Durch den Akku liegt das Notebook leicht nach vorne geneigt, die guten Gumminoppen verhindern das Rutschen auf glatte Oberflächen.
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