

Das Design des MSI Wind PC erinnert auf den ersten Blick irgendwie an eine namhafte asiatische Spielekonsole und überzeugt durch eine robuste und saubere Verarbeitung. Durch seine "eckige" und schlanke Bauform lässt sich der MSI Wind Mini-PC in verschiedenen Postionen auf dem Schreibtisch platzieren und bietet somit auch eine flexible Anpassung an die Erfordernisse des jeweiligen Arbeitsplatzes: z.B. könnte er ganz einfach unter dem Flachbildschirm gestellt, oder mit Hilfe des mitgelieferten Standbeines senkrecht daneben aufgebaut werden.
Im Größenvergleich zu "Standard" Desktop Gehäusen ist der MSI Wind PC in etwa 3 bis 4x mal so klein und besitzt eine Größe von 30 x 26 x 6,5 cm (Volumen 5 Liter) bei einem Gewicht von 3,8 Kilogramm. Aber im Vergleich zu Mini-PCs wie der Apple Mac-Mini, den AOpen Mini-PC oder anderen Nettops wie die Asus Eee Box, den Shuttle X27 oder den MiniPirat MP-Atom ist der MSI Wind PC 2 bis 3x so groß und wirkt daher - für Nettop oder Mini-PC Verhältnisse - ziemlich massiv. Zur Verteidigung des MSI Wind PC muss man aber sagen, dass hier Desktop Komponenten wie 5,25" DVD Laufwerk und eine 3,5" Festplatte zum Einsatz kommen, während in den restlichen Mini-PCs - falls überhaupt ein optisches Laufwerk - nur Notebook Laufwerke verwendet werden.
Der MSI Wind PC sollte aber nicht mit dem sehr ähnlichen MSI Wind Nettop verwechselt werden. De Fakto sind beide Geräte Nettops, aber der MSI Wind Nettop ist um 1 cm schmaler gebaut und setzt ein integriertes Slim-Line Laufwerk ein. Er sieht zwar deutlich schöner als der Wind PC aus und ist auch in den Farben weiß und Pink erhältlich, Händler haben aber beim Wind PC etwas mehr Spielraum um Komponenten wie optisches Laufwerk und Festplatte auf Kundenwunsch anzupassen.
An der Front sind übrigens noch Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrophon, 2x USB 2.0 Schnittstellen und ein 4 in 1 Card Reader für SD, MMC und MS/Pro Speicherkarten.
Der MSI Wind PC bietet trotz des günstigen Preises 7.1 Kanal Surround-Sound, aber leider nur einen analogen VGA Videoausgang. Ein DVI-Port zum Anschluss von TFT-Displays wäre wohl besser gewesen. Daneben gibt es noch 4x USB Schnittstellen und den Netzwerk-Port.
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