
Als CPU wird im Nexoc Osiris der Intel Core Duo Mobilprozessor verwendet, der mit Taktraten von 2 x 1,66GHz bis 2 x 2,16GHz erhältlich ist. Auch der 945GM Chipsatz stammt von Intel und beinhaltet Intel's neuestes Grafikmodul GMA950 mit guter Leistung, die vergleichbar mit einer GeForce 5xxx Grafikkarte ist. Ältere 3D Spiele lassen sich damit einwandfrei betreiben. Das Kühlsystem arbeitet gut, der Lüfter dreht sich zwar fast immer, aber meistens mit geringer Lautstärke. Bei Rechenlast wird das Osiris S609 dann schon lauter und erreicht durchwegs die 42dBA, sinkt aber schnell sobald die Rechenaufgabe beendet wurde. Das Gehäuse wird oft heiß. Mobil ist das Osiris S609 durch ein integriertes WLan Modul von Intel mit 54MBit/s, Infrarot und Bluetooth fehlen, letzeres ist als optionales Modul erhältlich.
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Der Bildschirm des Nexoc Osiris S609 hinterließ einen sehr guten Eindruck, da die Helligkeit für unser empfinden sehr hoch war. Die Auflösung beträgt 1280 x 768 Pixeln, entspricht einem Seitenverhältnis von 15:9 und reicht für die Größe des Gerätes aus. Die GlearType Technologie erzeugt prächtige und kräftige Farben, das Display spiegelt jedoch stark, was in Kauf genommen werden muss. Ein sehr tolles Feature ist das automatische Abdunkeln der Helligkeit bei Nichtgebrauch, was den Stromverbrauch etwas reduziert. Die Ausleuchtung ist homogen, verliert nach unten an den Rändern etwas an Stärke. Farbfehler treten von oben nach unten geringer auf als von unten nach oben, bleiben aber in der Summe gering. Der Blickbereich ist hoch, besonders von der Seite kann man fast flach hinsehen. Beleuchtungsstärke (lm/m²) | 130 lux |
| 130 lux |
| 134 lux |
| 114 lux |
| 114 lux |
Die Tastatur finden wir auch ok, das klappern hält sich in Grenzen. Sie biegt sich nur leicht durch, wobei wir kein großen Nachteil darin finden konnten. Oben rechts befinden sich die Power-Taste, eine Media-Taste und eine Stromspar-Taste, die allerdings kaum Auswirkung auf den Stromverbrauch zeigte. Das Touchpad ist im Breitformat und besitzt eine horizontale und vertikale Rollfunktion. Problematisch war der obere Rand, der oft unsensibel auf Bewegung war. Die beiden Tasten sind leider nicht bündig mit der restlichen Ebene und wirken leicht eingedrückt, als wären sie kaputt und zu viel gebraucht.
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