

Die Ion Box, NVIDIAs erstes Referenzsystem, ist kompakter gebaut als ein Apple Mac Mini oder AOpen Mini-PC und misst gerade einmal 14,2 x 11 x 3,8 cm. Das Design darf logischerweise nicht beurteilt werden, da es sich hier ausschließlich um ein Demogerät handelt, um die Stärken von Ion den eigenen Partnern demonstrieren zu können, doch an sich sieht die weiße oder schwarze Box gar nicht mal so schlecht aus. Beeindruckt ist man auf jeden Fall über die Anschlussvielfalt, die es sonst so in bisher keinem anderen Mini-PC gegeben hat. Das ist ebenfalls ein positiver Aspekt darüber, welche Möglichkeiten Ion vor allem im multimedialen Media-Center Bereich bieten wird.
An der Front hat NVIDIA 2x e-SATA Ports integriert, um externe Festplatten ansprechen zu können. Danach gibt es 6 USB 2.0 Ports, 7.1 Kanal Sound mit zusätzlichem Line-In und Mikrophon sowie einen SPDIF optischem Audioausgang. Auch die Rückseite lässt sich sehen: den analogen VGA Ausgang hat NVIDIA zugeklebt um zu zeigen, dass zwei digitale Videoausgänge gleichzeitig verwendet werden können. Bisher war dies bei Mini-PCs oder Barebones mit Onboard-Grafik unmöglich, da dort immer nur ein digitaler und ein analoger Videoausgang gleichzeitig verwendet werden kann. Mit Ion kann man somit zwei Bildschirme digital ansteuern und erzielt dadurch die beste Darstellungsqualität. Dabei hat NVIDIA einen HDMI Port (mit HDCP Unterstützung) und einen DVI Port integriert, zusätzlich gibt es einen weiteren USB- und den Netzwerk Anschluss. Vergleicht man dieses vielfältige Angebot der Ion Plattform mit dem bisherigen von Intel Gebotenen, ist ein gewaltiger Fortschritt in Richtung Multimedia zu erkennen. NVIDIAs Ion wäre damit die erste Nettopplattform, die echte Multimediaanwendungen ausführen könnte, für Home-Entertainment oder Media-Center PC, Spiele PC oder Office-PC mit schneller Backup-Funktion dank e-SATA.
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