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One Mini A400 (A440, A450, A455) Netbooks
Preiswerte Alternative zu ASUS Eee PC und Medion Akoya Mini, mit 10" Display und VIA C7-M 1,6 GHz CPU. Wahlweise mit angepasstem Ubuntu Linux oder Windows XP ab 329 EUR.
von igor.c   08.09.2008
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Windows XP (Home)





Windows XP Home ist auf den Modellen One Mini A450 und One Mini A455 vorinstalliert. Allerdings wird weder eine Windows XP CD mitgeliefert, noch ist eine Recovery Partition vorhanden. Wie der Kunde eine Neuinstallation durchführen soll, ist derzeit nicht klar.

Windows XP ist gut eingerichtet und trotz VIA C7 Prozessor ausreichend schnell. Für Office und Internet ist die One Mini A450 / A455 Serie sicher eine gute Wahl. One installiert zusätzlich die Office Suite OpenOffice; eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office. Zwecks der Webcam ist keine Software vorhanden, diese wird einfach über VoIP Tools wie Skype oder ICQ aktiviert.

Ladezeit

Hochfahren, Herunterfahren

Standby S3 aktivieren, aufwachen

Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen


0m 38s, 0m 28s

0m 03s, 0m 04s

0m 27s, 0m 23s

Technische Prüfung

Audio

USB

LAN, WLAN

integrierter Card Reader


OK

OK

OK, OK

OK

Grafik

VGA

Dual Head


OK

OK

Stromsparfunktionen

Verminderung der CPU Frequenz


OK

 

 


Ubuntu One Linux





IT das günstigste aller Modelle, den Mini A440, mit einer angepassten Ubuntu Linux 8.04 Version. Die Menuführung ist gleich wie bei Ubuntu Linux, aber es gibt noch zusätzlich an der unteren Bildkante die Schnellstarterleiste Avant Window Navigator. Brunen-IT hat zusätzlich die passenden VIA Grafik-, WLAN- und Webcam-Treiber vorkompiliert und eingerichtet. Bei der Grafik wird nicht der OpenChrome, sondern der VIA UniChrome Treiber verwendet. Das ermöglicht die Aktivierung der 3D-Effekte mittels Compiz. Für das WLAN Modul werden die VIA Solomon Treiber verwendet, aber der Networkmanager erkennt Drahtlosnetzwerke nicht automatisch und man muss diese manuell einrichten.

Softwaremäßig hat Brunen IT zusätzliche Programme wie Skype (VoIP mit Webcam Support) und Miro Video-TV (Videoplayer, Videoverwaltung und Internet TV-Applikation, die auf Datenbanken von YouTube, Veoh, Viddler, MetaCafe und Blip zugreift und Bittorrent Videos herunterlädt) installiert, OpenOffice ist bei Linux standardmäßig dabei. Miro-TV verzerrt allerdings Videos in das Wide-Screen Format, diesen Bug sollte Brunen IT noch beheben.

Ein nicht unkritischer Aspekt ist jedoch, dass Brunen IT den Linux Kernel gegenüber Updates gesperrt hat (Kernel ist gepinnt), damit diese speziellen Anpassungen nicht verloren gehen. Das Problem dabei ist, dass Sicherheitsupdates nicht eingespielt werden können, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Alle anderen Programmupdates funktionieren.

Der Startvorgang von Ubuntu One Linux dauert mit 1m 40s Minuten deutlich länger als bei Windows, dafür funktioniert aber auch fast alles, bis auf die Taktung der CPU Frequenz, die immer auf 1,6 GHz verbleibt. Deshalb entleert sich der Akku in knapp 1h und 45m völlig, was deutlich unter der Windows Version liegt. Nach dem ersten Systemupdate (wobei hier nur die Software und nicht der Linux Kernel selbst aktualisiert wird) lief der Startvorgang etwas schneller ab.

 

Installationsanleitung für Ubuntu One Linux

Brunen IT bietet das Image von dieser angepassten Ubuntu Linux Version auch als Download an. Damit ist es möglich, bei einem Defekt das System wieder aufzuspielen, oder z.B. Ubuntu auf einem A450 zu installieren. Das 1,1 GB große Image File kann von der Webadresse  http://service.one.de/download/dda450stickimage.gz heruntergeladen werden. Um das Image Aufzuspielen, braucht man allerdings ein System mit einem funktionstüchtigen Linux. Die Operation kann aber auch ganz einfach am heimischen PC mit einer Live-CD von Ubuntu Linux oder Knoppix durchgeführt werden. Sobald Linux läuft, kopiert man das heruntergeladene Image in den (temporären) Home Ordner, schiebt einen 4 GB USB Stick oder eine SD Karte in den CardReader, und führt in der Konsole folgende Befehle aus:

sudo -s

Damit werden der aktuellen Session Administratorrechte zugeteilt.

gparted

Mit GParted löscht man alle Partitionen auf dem USB Stick oder der SD Karte. Dafür muss das Laufwerk aber unmounted werden, was man direkt im Programm durchführen kann. Sollte GParted nicht installiert sein, kann man mit folgendem Befehl das Programm herunterladen und nachinstallieren. Danach führt man GParted erneut aus.

apt-get install gparted

Danach muss man mittels GZIP und DD das Image auf dem USB-Stick oder SD Karte aufspielen. "/zielplatte" wird mit der jeweiligen Laufwerksbezeichnung ersetzt (z.B. sdb, sdd, ...). GParted zeigt die genaue Bezeichnung auch an.

gunzip -dc dda450stickimage.gz | dd of=/dev/zielplatte

Das Kopieren des 2,3 GB großen Image dauert ziemlich lange, eine Meldung zeigt an wann alles abgeschlossen ist. Darauf