
Der Packard Bell imedia XS Nettop sieht durch seine Rhombus-Form witzig aus und entspricht nicht der Form herkömmlicher PCs. Die Verarbeitung des Kunststoffgehäuses ist gut, die Standhalterung stabiler als beim baugleichen Acer Aspire Revo.
Die pure CPU Leistung ist durch den Intel Atom 230 mit 1,6 GHz nicht besonders hoch, auch weil Packard Bell noch nicht wie Acer eine Dual-Core Vartiante von diesem Nettop anbietet. Aber dank der GeForce 9400M Grafikeinheit im NVIDIA Ion Chipsatz erreicht das System eine sehr gute Grafikleistung. Während HD-Videos in der Regel flüssig laufen, sind wegen dem Windows Vista Betriebssystem aber einige Spiele langsamer. Alternativ könnte man ein Upgrade auf Windows 7 durchführen oder auf XP downgraden, dann ist die Spieleleistung deutlich besser.
Dank der 2x 1 GB Arbeitsspeicher ist das System trotz recourcenfressenden Windows Vista gut ausgestattet. Diese machen sich vor allem bei Spielen positiv spürbar. Die 160 GB Festplatte ist aber mittlerweile etwas klein. Ein 54 Mbit WLAN Modul ist integriert und besonders bei den vielen Schnittstellen (e-SATA, VGA, HDMI und 6 USB, Card-Reader), kann der Packard Bell imedia XS überzeugen.
Der Packard Bell imedia XS ist sehr stromsparend und benötigt nur 22 bis 26 Watt Strom. Sehr wenig im Vergleich zu einem herkömmlichen Media-PC. Das Kühlsystem ist etwas leiser als beim Acer Modell, allerdings hört man den Lüfter unter Volllast deutlich.
Der Packard Bell imedia XS eignet sich mehr für Multimedia und Unterhaltungsaufgaben, als rein für Office oder Internet. Durch den extra Game-Controller ist der imedia XS auch gleich eine passable Spielkonsole für Kinder und Jugendliche, wobei der Game-Controller nicht richtig kalibriert werden kann und offiziell nur mit gewissen Spielen funktioniert. Als Fernbedienung für den imedia XS tut er es aber auch. Das verwendete Windows Vista bremst aber einige Spiele deutlich aus und es ist sehr schade, dass Packard Bell hier nach wie vor nicht auf Windows 7 setzt.
Packard Bell legt nicht nur das Zubehör wie bei Acer bei, bestehend aus einer nur mittelmäßigen Tastatur und Maus sowie einer VESA Montagehalterung (für hinter den Bildschrim), sondern spendet dem imedia XS auch noch einen Game-Controller in Form eines Nintendo Wii Nunchucks und 3 Vollversionen von Spielen, die sich mit der Fernbedienung einfach steuern lassen. Dazu kommt noch Extra Software wie Adobe Photoshop Elements 6. Auch beim Service zeigt sich Packard Bell von der besten Seite. Nicht nur die Herstellergarantie beträgt 24 Monate inkl. PickUp-Service, sondern auch das Virenabo vom Gdata Antivirusprogramm gilt 24 Monate lang mit laufenden Update. Das gibt es sonst kaum.
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Der Packard Bell imedia XS ist zwar technisch gleich, aber lieferumfangs- und servicemäßig deutlich besser als der baugleiche Acer Aspire R3600 Revo Nettop vom Mutterkonzern. Hier zeigt sich wiedereinmal deutlich, dass die Packard Bell Geräte doch mehr bieten und das zu einem sogar günstigen Preis. Der Acer Revo kostet nämlich rund 300 EUR, während das Packard Bell Gerät nur 239 EUR kostet. Allerdings gibt es das Packard Bell Gerät nicht in einer Dual-Core Version und mit Windows 7. Es wäre schön, wenn auch Packard Bell dieses Upgrade einführt, dann wäre das System unschlagbar attraktiv.
[igor.c]

Hardware und Technik | Software und Service | Verarbeitung, Design Rechenleistung Grafikleistung Ausstattung, Aufrüstbarkeit Stromverbrauch Lautstärke | ■■■□□ ■■■□□ ■■■■■ ■■■■□ ■■■■■ ■■■□□ | Windows Vista Windows 7 Windows XP Lieferumfang Garantie, Service Preis | ■■■□□ ■■■■□ ■■■■■ ■■■■■ ■■■□□ ■■■■■ | | Pro | Kontra | + sehr günstig + spieletaugliche Grafikeinheit unter Windows XP + GPU-Beschleunigung durch NVIDIA CUDA Technologie + futuristisches Design, das keinen PC anmuten lässt + viele moderne Schnittstelle: 6x USB, e-SATA, HDMI + geringer Stromverbauch von unter 26 Watt + großer Lieferumfang | - nicht spieletauglich unter Windows Vista - billige Tastatur und Maus - wackelige Standhalterung, nicht sichere VESA-Halterung - hörbarer Lüfter - keine Recovery-DVD oder Windows XP Downgrade Option | | Verbesserungsvorschläge | ● System mit Windows XP ausliefern bzw. Downgrade anbieten ● Tastatur und Maus lieber als Optional, dafür aber hochwertige Qualität ● zweiten digitalen Videoausgang und SPDIF- bzw. Audio-Multistecker integrieren ● Variante mit Blu-ray Player und DVB-T/S Tuner entwickeln |

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