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Portwell WADE-8056 Mini-ITX Mainboard
Erstes Mini-ITX Mainboard für Core 2 Duo und Core 2 Quad Prozessoren mit extremer Leistung, akzeptablen Preis aber geringer Ausstattung.
von igor.c   29.11.2007
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Windows XP (Home)






Da uns für diesen Test ein S-ATA DVD-Laufwerke fehlte, mussten wir Windows XP von einem USB-Brenner installieren. Dies funktionierte auch recht gut. Probleme hatten wir dann mit den Treibern, da uns Portwell die falsche CD mitgeschickt hat. Dazu kommt noch, dass auf der Portwell Homepage Treiber nicht heruntergeladen werden können und, dass Portwell kaum auf eine Emailanfrage reagiert. Also suchten wir die passenden Treiber selbst im Netz und richteten diese ein. Die Auflösung des Bildschirms ließ sich selbst mit den Intel Tools nicht verändern, erst danach merkten wir dass diese im Bios festgelegt war und schalteten sie frei. Desweiteren ist Dualhead im Clone Modus immer auf dem LVDS Port aktiviert.

Auch LAN und Audio-Treiber müssen installiert werden, da Windows XP beide Chips nicht erkennt und auch nicht einrichten kann. Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten erwies sich das Portwell WADE-8056 mit einem Core 2 Duo Prozessor als äußerst rasant. Nicht nur bei den Benchmarks, sondern auch direkt beim laden von Windows XP. Nur 13s um das ganze Betriebssystem hochzufahren ist sehr sehr schnell. Und auch der StandBy Modus war rasant.

Im Dauertest zeigte sich das System auch mit unterschiedlichsten Konfigurationen als äußerst stabil. Beim Vierkernprozessor Core 2 Extreme waren die Ladezeiten von Windows XP nochmals schneller, und der SuperPI Benchmark dümpelte mit nur 25% Prozessorauslastung vor sich hin.

Ladezeit

Hochfahren , Herunterfahren

Standby S3 aktivieren , aufwachen

Ruhezustand S4 aktivieren , aufwachen


0m 13s , 0m 11s

0m 02s , 0m 09s

0m 07s , 0m 15s

Technische Prüfung

Audio

USB

LAN


OK

OK

OK (aber nur mit richtigen Treibern)

Grafik

VGA

Dual Head


OK

Ja, immer aktiviert im Clonen Modus

Stromsparfunktionen

Verminderung der CPU Frequenz


OK

 

 


Windows Vista (Ultimate)





Auch Windows Vista ließ sich vom USB-Brenner installieren. Problematisch ist leider der Support, da Portwell offiziell nicht Windows Vista unterstützt. Also müssen auch hier die Treiber händisch heruntergeladen und installiert werden. Immerhin ging der Netzwerkanschluss sofort, das erleichterte das Herunterladen der Treiber doch erheblich. Von Intel braucht man unbedingt die Q965 INF Treiber und die Software für die GMA 3000 Grafik. Nach dem Neustart erstmals ein Schock, der Bildschirm bleibt schwarz. Kein Loginfenster, keine Hinweise, keine Reaktion. Das System lässt sich aber über ALT+F4 herunterfahren. Damit lag die Vermutung nahe, dass es sich wohl um die Videoausgänge handle. Wir versuchten den LVDS Port zu deaktivieren, doch auch das löste das Problem nicht. Deshalb musste Portwell angerufen werden. Tatsächlich liegt das Problem am LVDS Ausgang, der unter Vista als primärer Bildschirm aktiviert wird. Man muss sich dann zuerst einmal Blind anmelden, und erst dann die Tastenkomination STRG+ALT+F1 drücken. Nach ca. 2 Min wird tatsächlich der Bildschirm aktiviert und Windows funktioniert einwandfrei. Leider tritt das besagte Problem nach jedem Neustart auf. Vielleicht hilft in Zukunft ein Update der Intel Treiber, doch ein reibungsloser Betrieb kann derzeit noch nicht garantiert werden.

Ladezeit

Hochfahren , Herunterfahren

Standby S3+S4 aktivieren , aufwachen


0m 19s , 0m 08s

0m 11s , 0m 08s

Technische Prüfung

Audio

USB

LAN


OK

OK

OK

Grafik

VGA

Aero Glas mit 3D-Flip


Blackscreen, da Bildschirm an LVDS geschickt wird. STRG+ALT+F1

OK

Stromsparfunktionen

Verminderung der CPU Frequenz


OK

 

 


Ubuntu Linux 7.04 (Feisty Fawn)


Ubuntu Linux konnte auch vom USB-Laufwerk installiert werden, obwohl nach dem ersten Neustart die Festplatte überprüft werden musste. Netzwerk, Audio und Grafik (i810) konnten korrekt erkannt werden. Sehr gut funktionierten die StandBy und Suspend Modi, die auch nach mehreren Versuchen nie Abstürzten. Allerdings ist das Herunterfahren nach einem StandBy nicht mehr einwandfrei, da das System die Festplatte nicht unmounten kann. Hier hilft dann nur noch ein Reset bzw. STRG+ATL+ENTF. Dieser Fehler tritt aber tatsächlich nur nach einem StandBy oder Suspend auf, sonst nicht. Allgemein war Linux sehr schnell und auch das Hochfahren ging flott vor sich hin.

Ladezeit

Hochfahren , Herunterfahren

Standby S3 aktivieren , aufwachen

Ruhezustand S4 aktivieren , aufwachen


0m 35s , 0m 25s

0m 17s , 0m 13s

0m 30s , 0m 27s

Technische Prüfung

Audio

USB, Firewire

LAN


OK

OK

OK

Grafik

VGA

3D Composite-Manager


OK

bedingt

Stromsparfunktionen

Verminderung der CPU Frequenz


OK

 

 



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