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Samsung N510-anyNET N270 Netbook
Das erste Netbook mit NVIDIA Ion Chip und GeForce 9400M Grafik, das hd- und spieletauglich ist. Wegen Fehlern im Speicherkontroller kommt es zu Leistungsverlust und BlueScreen-Abstürze. Ergonomische Tastatur, lange Laufzeit und mattes 11,6" Display.
von igor.c   02.11.2009
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Gehäusequalität, Verarbeitung, Design






Wie einst der Samsung NC10 präsentiert sich auch der Samsung N510 schlicht und einfach, als wolle er bewusst nicht so auffallen sondern eher einen zurückhaltenden Eindruck machen. Doch genau dieser einfache Stil und dieses einheitliche Produktdesign macht ihn bei der Flut an auffällig gestalteten Netbooks wieder interessant. Ganz auf Fashion zu verzichten hat sich Samsung nicht getraut, denn der Displaydeckel ist in Klavierlack gefertigt und besonders in der schwarzen Version anfällig für Fingerabdrücke. Eigentlich hätte es ruhig etwas mehr Farbe sein können, denn den Samsung N510 gibt es nur in dezentem anthrazit-schwarz oder perlen-weiß. Markante Elemente wie die Chromleisten unterbrechen das sonst abgerundete Design und lassen es etwas kantiger und aggressiver aussehen, passend zur Grafikleistung des NVIDIA Ion Chips. Die Bildschirmscharniere und die äußere Nabe hat Samsung übrigens eleganter gelöst als beim Samsung NC10. Dünner ist das N510-anyNET aber nicht geworden, das Gewicht hat mit nun 1,4 kg sogar minimal zugenommen, liegt aber weiterhin fern von dem was ein normales 12 " Subnotebook wiegt, immerhin ist auch ein 6-Zellen Akku und ein großes 11,6" Display eingebaut. Die Verarbeitung des reinen Kunststoffgehäuses ist gut, die Oberfläche aber nicht so kratzfest wie erwünscht - vor allem beim schwarzen Modell sieht man Kratzer und Fingerabdrücke mehr. Daher sollte man es stets in einer Schutzhülle herumtragen, die Samsung jedoch nicht mitliefert und getrennt erworben werden muss. Wer kann, sollte deshalb lieber das Modell in weiß kaufen, auf dem Kratzer und Fingerabdrücke nicht so auffallen.



Anschlüsse, Webcam Lautsprecher




Netbooks mit mehr als die Standardanschlüsse kann man an 5 Fingern abzählen. Auch das Samsung N510 zählt nicht zu den am Besten bestückten, hat jedoch neben dem analogen VGA Ausgang auch einen digitalen HDMI Port, mit dem sich digitale Flachbildfernseher ansteuern lassen und mit dem man auch HD-Audio übertragen kann. Allerdings lassen sich beide Videoausgänge nicht gleichzeitig verwenden, um zwei externe Bildschirme zu benutzen. Vorne ist ein Card-Reader für SD und MMC Karten, rechts die zwei der insgesamt drei USB 2.0 Ports und die Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrophon. Die vorhandene 1,3 Megapixel Webcam liefert sowohl bei wenig Licht als auch im Freien ein sehr gutes Bild, allerdings recht farblos. Waren die Lautsprecher des Samsung NC10 richtig miserabel, so hat Samsung im N510 viel bessere eingebaut. Die Lautstärke ist zwar nicht auffallend hoch, der Klang aber um Meilen besser. Das Resultat: die Höhentöne sind klar, die Mitten klingen leicht verzerrt, der Bass ist schwach.



Tastatur und Touchpad




Der Tastenraster beim Samsung N510 liegt bei 18,5 mm wie beim 12" Modell Samsung NC20 und ist damit um fast 1 mm größer als beim NC10. Der Hub und das Schreibgefühl gehören mit zu den besten unter Netbooks, allerdings macht Samsung nach wie vor zwei entscheidende Fehler: erstens hat Samsung die Windows-Taste mit der Rechte-Klick bzw. Funktionstaste Taste verdreht, so dass die Windows Taste rechts von der LEERTASTE ist und man deshalb die Funktionstaste oft ungewollt drückt. Zweitens ist die rechte SHIFT-Taste so kurz, dass man oft die Pfeiltaste <> drückt, das nervt ziemlich. Auch die Kursortasten sind verhältnismäßig klein, dabei hätte Samsung genug Platz an beiden Rändern gehabt. Die antibakterielle Beschichtung mit Silberionen-Partikel wurde im N510 wieder eingesetzt und soll innerhalb von 24 Stunden die Tastatur reinigen. Das Touchpad ist mit einer Fläche von 7 x 4,2 cm ausreichend groß und unterstützt Multi-Touch mit zwei Finger um in Bildern und Dokumente zu zoomen.



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