Das Design und die Verarbeitung des Samsung Q40-Pro entspricht dem, was man sich von einem Businessgerät mit gehobenem Preis erwarten kann. Durch das Magnesium Gehäuse im Body-Shape-Look ist eine dünne, leichte (nur 1,1kg) und absolut lautlose (kein Lüfter nötig) Konstruktion möglich geworden, wodurch das Q40 wirklich ein sehr mobiles Subnotebook ist. Durch den Zweitakku kann man mehr als einen Arbeitstag ohne Steckdose überbrücken, da man 11h Dauerbetrieb erreicht. Für CDs und DVDs wird ein externes Laufwerk mitgeliefert, das leider stark vibriert. Vorteil dieser externen Lösung ist, dass man es nicht mit sich herumschleppt wenn man das Laufwerk nicht braucht. Businesskunden müssen auf einem Fingerprintsensor verzichten.
Nicht ganz überzeugt sind wir von der Tatsache, dass in einem 2100 EUR teuren Gerät nur ein Intel Core Solo Prozessor mit 1,2 GHz eingesetzt wird, der von der Leistung her etwa einem Intel Pentium M entspricht. Der hier verwendete Core Solo Ultra Low Voltage verbraucht zusammen mit dem ganzen Rest extrem wenig Strom (7 bis max. 16 Watt), allerdings hat er nur einen CPU Kern und ist dadurch nicht wirklich Multitasking-Fähig. Zudem kommt, dass gewisse fehlerhafte Stromsparmaßen wichtige Rechenleistung einschränken, da oft die CPU auch bei erwünschter Leistung einfach auf 800MHz gedrosselt bleibt (kein HDTV möglich). Ein Moderner Core Duo ULV würde max 3,5W mehr verbrauchen, allerdings auch nur 7,5h Laufzeit im Vergleich zur aktuellen Lösung die ja 11h ermöglicht.
Einige Mängel weist leider die Installation des Betriebssystems auf. Das Hoch- und Herunterfahren von Windows XP Pro dauert unerwartet lange, 4 unterschiedliche Media- DVD-Player sorgen für etwas Verwirrung und es fehlt ein gutes Brennprogramm. Die Stromsparsoftware schaltet zudem den Bildschirm im DVD-Modus. Deutlich schneller und nur mit geringen Einschränkungen lief Kubuntu Linux in unserem Test, einen Betrieb auf dem Samsung Q40 können wir empfehlen.
| Für eine ganze Empfehlung reicht die Summe der Wertung für das Samsung Q40 nicht ganz aus. Besonders die Betriebssoftware sorgt hier für Abzüge. Wer jedoch ein ultra mobiles, schönes und sehr leichtes Subnotebook haben will, dass zudem lange ohne Strom auskommt und absolut leise ist, sollte zum Samsung Q40-Pro greifen. Deshalb vergeben wir Ihm auch die MiniTechNet Special Nomination.
[igor.c] |

PRO |
| KONTRA | + hochwertiges Gehäuse + sehr dünn durch Body-Shape-Design + sehr leicht + Card Reader für MS, MMC, SD und Compact Flash + externes DVD Laufwerk im Lieferumfang enthalten + Hochleistungsakku ermöglicht 11h Dauerbetrieb + LED Statusanzeigen direkt in den Akkus + großer Speicher + transfelktierendes Display bei Sonneneinstrahlung | - hoher Preis - geringe Rechenleistung - Streifenbildung auf der Innenseite des Gehäuses durch Reibung des Flachbildschirms - kein Fingerprintsensor - DVD Brenner vibriert auf harte Oberflächen - durch Speicherauswahl (256MB + 1 GB) kein Dualchannel - zu dünne Schutzhülle - Windows XP langsam und fehlerhaft - Fehler in der Stromsparsoftware |
| Beurteilung |
| Leistung | Optik und Verarbeitung Erweiterbarkeit Bildqualität Geräuschentwicklung Akkulaufzeit | ++ - + ++ ++ | Anwendungen CAD/CAM Spiele | o - - - - | Betriebssysteme | empfohlene Anwendungsbereiche | Windows XP Pro Kubuntu Linux 6.10 (Edgy Eft) | o + | Office und Internet Multimedia Workstation (CAD/CAM) Spiele Hohe Mobilität | + - - - - - ++ |

| Varianten mit stärkeren Prozessoren
| | Windows XP beschleunigen
| | Media-Player auf Samsung AV-Station beschränken
| | Brennprogramm wie Nero hinzufügen
| | Stromsparsoftware optimieren
| | Bessere Schutzhüllen mitliefern |

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