

Im Vergleich zum ersten Shuttle KPC K45 sind die Änderungen offensichtlich: Erstens ist das Gehäuse mit insgesamt 11 Liter Volumen um 2 Liter größer geworden und entspricht nun den Shuttle Barebones aus der G-Gehäuseserie, zweitens ist nun in der Frontblende aus Acryl eine Aussparung für ein normales 5,25" CD/DVD Laufwerk. Der K45 hatte zwar auch Platz für ein Slim-Line Laufwerk, aber keine Aussparung dafür in der Frontblende.
Das Konzept der abnehmbaren Frontblende hat Shuttle weiterhin durchgezogen, d.h. diese kann einfach herabgenommen werden, man legt dahinter ein eigenes Motiv und kann somit den KPC der Umgebung optisch anpassen. Auf der Shuttle KPC Webseite gibt es aber für den K48 keine MyKover Vorlagen wie für den K45, das Motiv auszuschneiden gestaltet sich ebenfalls als aufwendiger als beim Vorgängermodell K45. Interessant ist dieses Feature eventuell für Firmenkunden, die damit Ihr Firmenmotiv auf den PCs aufbringen und somit Ihr Corporate Identity auch am PC wiedergeben möchten. Leider fehlen - genauso wie beim K45 - Frontanschlüsse für USB, Kopfhörer und Mikriophon.
Optisch hat das Vorgängermodell K45 besser und eleganter ausgesehen, vermutlich auch weil die Bauform kompakter war und kein schwarzer "Laufwerksstreifen" das schöne Design unterbricht. Wer Affinität mit dem Case-Modding hat, kann hier den in Mini-Barebone Kreisen genannten Stealth-Mod durchführen und die vorhandene Blende auf das DVD-Laufwerkcaddy aufkleben und mit dem selben Motiv versehen, wie die restliche Front.
Da Anschlüsse wie USB oder Audio an der Front fehlen, können nur die an der Rückseite verwendet werden. Hier gibt es 2x PS/2 für Maus und Tastatur, einen seriellen COM Port, 4x USB 2.0, LAN und die 3 Audioschnittstellen für kombinierten Audioausgang, also entweder Kopfhörer und Mikrophon sowie Line-In oder 5.1 Kanal-Sound. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
Eine große Änderung ist der digitale DVI Videoausgang, der im K45 fehlte. Über diesen kann man nicht nur Flachbildschirme digital ohne Qualitätsverlust ansteuern, sondern durch die Kombination aus DVI und VGA (D-Sub) gleichzeitig 2 Bildschirme betreiben (analog + digital), entweder im Klonen oder Erweiterten Desktop Modus, wo man den Bildschirminhalt auf 2 getrennten Bildschirmen ablegen kann.
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