 | Abb. 80: [ic], MTN |  | Abb. 81: [ic], MTN |  | Abb. 82: [ic], MTN |  | Abb. 83: [ic], MTN |  | Abb. 84: [ic], MTN |

Das Phönix-Award Bios ist klar und einfach strukturiert, bietet jedoch viele Funktionen zur manuellen Einstellung an. Erstmals ist im Standard Menu der Eintrag für Serial-ATA Festplatten zu finden. Am Bios ist nichts zu bemängeln, man findet auch alles um den Barebone einem Feintuning zu unterziehen.
Beim SB83G5 kann man tatsächlich den Barebone ganz "easy" Übertakten. Im Frequency/Voltage Menu kann man nicht nur die Timings für den Arbeitsspeicher selbst bestimmen, sondern auch den FSB in 1MHz Schritten übertakten. Dazu kommt noch, dass man die Betriebsspannungen bei CPU, den Speicher und Chipsatz manuell verändern kann.

Hinweis: Wie immer betreiben wir kein extrem Overclocking, indem man Spannungen erhöht und das System bis zum Limit treibt. Unser Overclocking beschränkt sich darauf den FSB schrittweise zu erhöhen um zu sehen wie weit sich das System einfach übertakten lässt und dabei stabil bleibt. Bei extrem Overklocking mit passender Kühlung und erhöhten Spannungen kann man sicher mehr herausholen.
| Overclock 1: 210MHz FSB, CPU auf 3369MHz, Speicher auf 210MHz Cl2.5
Der SiSoft Sandra Benchmark zeigt, dass dieser Mini-Barebone bei Office-, Grafik- und CAD/CAM Anwendungen eindeutig profitiert. Auch die Speicherwerte steigen an.
Beim 3DMark hingegen sieht es ganz anders aus: hier zählt viel mehr die Leistung der verwendeten Grafikkarte, für 3D Spiele bringt das Übertakten kaum Vorteile. |
Overclock 2: 215MHz FSB, CPU auf 3440MHz, Speicher auf 215MHz Cl2.5
Der Rechner bootete und startete Windows ohne Probleme. 3DMark konnte jedoch nicht bis zum Ende ausgeführt werden und meldete einen Fehler.
Overclock 3: 220MHz FSB, CPU auf 3520MHz, Speicher auf 220MHz Cl2.5
Unerwartet bootete auch hier der XPC ohne Probleme und Windows wurde zwar langsam, aber bis zum Ende geladen. Weiterhin zeigt sich die Schwäche beim durchlaufen des 3DMarks, der einfach abstürzte. Zu einem kompletten Absturz des Rechner kam es allerdings nicht. Bei höheren Frequenzen konnte Windows gar nicht mehr geladen werden.
Warnung: Beim Overclocking betreibt man die Hardware außerhalb der vorgesehenen Spezifikationen. Dadurch entstandene Schäden sind nicht von der Herstellergarantie gedeckt, zusätzlich kann man dadurch auch andere Komponenten zerstören.
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