

Im Gegensatz zu den meisten Netbooks wird im Sony P11Z nicht der Intel Atom N270 oder N280 mit Diamondville Kern, sondern die Embedded-Version Intel Atom Z520 Prozessor mit Silverthorne Kern und 1,33 GHz eingesetzt.
Die Kombination aus Intel Atom Z520 und Intel US15W Poulsbo Companion Chip (Chipsatz) ermöglicht einen geringen Stromverbrauch von gerade mal 4 Watt für das gesamte System im Leerlauf und deaktiviertem WLAN. Netbooks benötigen doppelt so viel Strom. Der Silverthorne Prozessor und Poulsbo Chip sind von Intel speziell für UMPCs und MIDs gedacht und auch für einen höheren Temperaturbereich ausgelegt, weshalb das System passiv gekühlt werden kann und somit lautlos arbeitet.
Allerdings ist die Rechenleistung etwas geringer als beim "normalen" Atom Prozessor für Netbooks. Der integrierte Intel GMA 500 Grafikchip ist zwar moderner, erreicht aber wegen des niedrigeren Grafiktaktes von 200 MHz eine deutlich geringere Performance, die selbst den Einsatz älterer Spiele erschwert und DivX Videos nicht flüssig wiedergibt.

Das Sony VAIO P11Z Subnotebook verfügt über eine 60 GB 1,8" Festplatte und 2 GB RAM, die wichtig für den Betrieb von Windows Vista sind. Erweitern oder gar Aufrüsten kann man das Sony P11Z nicht. Der sehr flache und leichte Akku fasst nur 16 Wh, aber weil die CPU und der Chipsatz wenig Strom verbrauchen, hält das Sony VAIO VGN-P11Z knapp viereinhalb Stunden durch, ehe es an die Steckdose muss.
Vorbildhaft sind die Komponenten für Drahtlosübertragungen: Das Sony VAIO verfügt über ein modernes WLAN Draft-N Modul für bis zu 300 Mbit/ s und auch über Bluetooth 2.1+EDR. Zusätzlich ist ein UMTS Modul integriert, mit entsprechender SIM-Karte kann man somit überall ins Internet gehen mit einer max. Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s im Download (HSDPA) und 3,6 Mbit/s im Upload (HSUPA). Zudem verfügt das VAIO Mini-Notebook als eines der ersten seiner Art über einen integrierten GlobeTrotter MO40x GPS-Empfänger. Dieser übermittelt die Daten an den Internet Explorer, der eine Art Google Map Funktion bereitstellt. Allerdings ist dafür auch immer eine Internet Verbindung nötig, am Besten über UMTS. Richtiges GPS-Navigieren bleibt somit aus, es sei denn, man greift auf eine richtige Navigationssoftware für Windows zurück, mit der man mehr Features erhält und das Live-Navigieren möglich ist.


Nicht wenig staunt man über die sehr hohe Auflösung des Displays. Insgesamt 1600 x 768 Pixel stellt es auf nur 8 Zoll bzw. 20,2 cm Diagonale dar. Das ist mehr als manch ein 15“ Notebook schafft. Selbst ein 22" Flachbildschirm erreicht gerade so eine höhere Auflösung. Diese hohe Auflösung wäre für HDTV Videomaterial ideal, aber das Sony gibt HDTV Videomaterial leider nicht flüssig wieder. Für Bilder ist diese Auflösung genial, aber beim Lesen von Dokumenten, E-Mails oder Webseiten muss man sich weit in Richtung Bildschirm bewegen, ehe man den Inhalt erkennt. Nicht jeder hat Adleraugen, abgesehen davon ist solch eine Auflösung üblicherweise für Bildschirme mit einer 2 bis 3 x so hohen Diagonale gedacht. Die Helligkeit ist mit maximal 160 Lux als gut einzustufen, im Freien kann man den Inhalt aber gar nicht erkennen, wenn die Sonne scheint. Das Glare-Type Display gibt Farben sehr schön wieder, die sonst üblich starken Spiegelungen sind durch die spiegelungshemmende Folie abgeschwächt. Durch diese Folie und den etwas schwächelnden Kontrast wirkt die Farbe schwarz eher anthrazit als tief schwarz, wodurch entsprechender Glanz verloren geht. Farbverläufe werden sauber dargestellt. Erst ab 60° horizontaler und 35° vertikaler Neigung tendiert das Display dazu, den Inhalt farblich zu verfälschen.
Helligkeit max. (min.) |
| Farbwiedergabe |
| Bildanomalien | 166 (5) Lux |
| 166 (5) Lux | Weiß | ++ | Reflektionen | Ja (entspiegelt) |
| 165 (5) Lux |
| Schwarz | o | Blickbereich (h,v) | 120°, 70° | 160 (4) Lux |
| 160 (4) Lux | Farbverläufe | ++ |
|