
Das Design des Yakumo Notebooks ist nicht wirklich schön, das Gerät sieht etwas klobig aus. Auch die Oberflächenbehandlung könnte besser sein, die Pulverbeschichtung auf dem Kunststoffgehäuse lässt sich zu schnell abkratzen. Obwohl Yakumo auf der eigenen Homepage die Stärke (Dicke) des Notebook mit 2,5cm angibt, ist es in Wirklichkeit 4cm stark. Trotz dieser etwas größeren Außenmaße ist das Notebook nicht so schwer wie erwartet. Mit 2,8kg ist das Q8M Mobilium für ein 15" Notebook vorn dabei was Leichtigkeit anbelangt, und das wirkt sich positiv auf die Mobilität aus. Der Verriegelungsmechanismus an der Front funktioniert problemlos, vom Design her hätte er schöner gelöst werden können.

Im offenen Zustand litt unser Auge etwas darunter, da wir das Design nicht besonders schön fanden. Immerhin, arbeitet man ein wenig mit dem Notebook, gewöhnt man sich an das Design und lernt eher die positiven Seiten dieses Gerätes zu schätzen. Gut finden wir, dass der Rahmen um das TFT-Panel klein ausfällt und somit kaum Platz verschwendet.
Bei den Anschlüssen ist Yakumo etwas minimalistisch: auf der rechten Seite befinden sich der PCMCIA Slot, immerhin vier USB Ports, Lan, Modem und der VGA Ausgang. Ein S-Video Ausgang befindet sich auf der Rückseite. Ein kleineres Problem hatten wir mit dem Stromadapter: dieser sitzt richtig fest, sodass es viel Kraft bedarf um ihn auch herauszuziehen. Vorteilhaft wäre es zudem gewesen, die vier USB auf beiden Seiten zu verteilen. Das erleichtert den gleichzeitigen Anschluss mehrerer USB Geräte. Einen Firewire Anschluss sucht man vergeblich, was äußerst schade ist. Die CPU wäre immerhin stark genug, um doch das eine oder andere Video zu schneiden. Auf der linken Seite ist nur der DVD-Brenner vorhanden. Das ist auch irgendwie kontrovers: auf der einen Seite spart Yakumo den Firewire Anschluss ein, versieht das Notebook aber mit einem DVD-Brenner, obwohl dieser am besten zum Archivieren von Videodaten geeignet wäre... auf der großen Festplatte mit 60GB ist es immerhin möglich, viele Daten zu speichern. Hier kann ein DVD-Brenner schon hilfreich sein.
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