

Windows Vista ließ sich problemlos einrichten, mit der mitgelieferten Treiber-CD lässt sich dann das System komplett einrichten. Im übrigen funktioniert damit dann auch die digitale HD-Soundausgabe über den DVI-Videoausgang. Mittels dem DVI auf HDMI Adapter kann man dann sowohl Video- als auch Audio mittels HDMI Kabel an einem Flachbildschirm übertragen. Die Treiber für das VIA USB-WLAN-Modul befinden sich auf einer zweiten CD und müssen manuell eingerichtet werden, danach funktioniert auch das WLAN Modul. Windows Vista startet sowohl mit einem Athlon X2 als auch mit einem Phenom X4 Prozessor recht schnell und funktioniert weitestgehend auch gut. Fehlerhaft scheint das Power-Managment des Mainboards zu sein, denn der StandBy Modus dauert mit 40 Sekunden einfach zu lange.
Ladezeit mit Athlon 64 X2 5200+ Hochfahren, Herunterfahren Standby S3+S4 aktivieren, aufwachen |
0m 29s, 0m 33s 39s, 16s | Ladezeit mit Pheom X4 9100s Hochfahren, Herunterfahren Standby S3+S4 aktivieren, aufwachen |
0m 36s, 0m 15s 47s, 14s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, WLAN |
OK, OK OK, OK | Grafik VGA, DVI Dual Head Aero Glas mit 3D-Flip |
OK, OK (mittels Adapter auf HDMI kann auch HD-Sound übertragen werden) OK (Clonen und erweiterter Desktop) OK | Verminderung der CPU Frequenz | OK |


Das neue Ubuntu Linux 9.04 Jaunty Jackalope ließ sich schnell einrichten und verkleinerte problemlos auch die Windows Vista Partition. Die einzelnen Komponenten werden fast alle erkannt, HD-Audio über den DVI-HDMI Port ist aber nicht möglich. Das WLAN-Modul wird ebenfalls nicht erkannt, hier müsste man die VIA Solomon VT6656 Treiber selbst kompilieren. Der Treiber kann von der VIAArena Webseite heruntergeladen werden, eine Einrichtungsanleitung für Ubuntu Linux findet man im Blog von LogicSupply. Die NVIDIA Grafiktreiber werden jedoch automatisch heruntergeladen, über die NVIDIA X-Server Settings kann man dann den Videoausgang steuern und auch Dual-Screen einrichten. Allerdings lässt sich der Clone-Modus gar nicht auswählen, der getrennte X-Screen Xinerama Modus hingegen funktionierte nicht. Ähnlich wie Xinerama funktioniert aber der NVIDIA TwinView Modus, auch als erweiterter Desktop bekannt. Der StandBy Modus unter Ubuntu führt zu einem kompletten Absturz des Systems.
Ladezeit mit Pheom X4 9100s Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 aktivieren, aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 42s, 0m 16s Absturz (Neustart nötig) 0m 23s, 0m 29s | Technische Prüfung Audio, USB LAN, WLAN |
OK, OK OK, Nein (VIA WLAN Modul wird nicht erkannt, Kompilierung von Treibern nötig) | Grafik VGA, DVI Dual Head 3D Composite-Manager |
OK, OK (aber ohne HD Sound via HDMI Adapter) OK (über NVIDIA Settings TwinView möglich, Clone oder Xinerama deaktiviert) OK | Verminderung der CPU Frequenz | OK |


Das Zotac Mainboard bietet mit dem integrierten GeForce 8200 Grafikchip eine diskrete OnBoard Grafik, die besser als aktuelle Intel Grafikchips, aber dennoch fern von der Leistung einer dedizierten Grafikkarte ist. Zum Spielen eignet sie sich nur bedingt. Ältere 3D-Spiele stellen dabei kein Problem dar, moderne Titel wie Racedriver GRID, Crysis oder Call of Duty 4 waren selbst bei der Auflösung von 800 x 600 Pixel und mittlerer Detailstufe nicht flüssig. TrackMania Nations Forever war bei 1024x768 Pixel gerade noch spielbar, QuakeLive lief im FullScreen Modus flüssig. Generell schneidet dieses Mainboard bei der Spieletauglichkeit sogar schlechter ab als ein System basierend auf Ion (Intel Atom CPU + GeForce 9400M Grafik) bzw. das von uns gerade getestete Asus N10J Subnotebook (Intel Atom CPU + GeForce 9300M GS Grafik), auf denen die unten genannten Spieletitel flüssig wiedergeben worden konnten.
TrackMania Nations Forever | ausreichend flüssig bei 1024 x 768 Pixel | Ferrari Virtual Race | nicht spielbar | GRID Demo | nicht spielbar | DeBlob OpenGL | flüssig bei 1280 x 1024 Pixel | QuakeLive | flüssig bei 1280 x 720 Pixel (höhere Auflösung nicht aktivierbar) | Crysis | nicht spielbar | Call of Duty 4 | nicht spielbar |
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