Anzeige  


Sprachauswahl:

Samstag, 11.02.2012

MTN Partnerlinks
 Notebooks
 Mini-Barebones
 Mini-ITX
 CarPC
 Hardware Allgemein
 Zubehör & Modding
 Software
 Games
 
 CPU und Grafik Vergleich
 testooo.de
Notebooks Subnotebooks Tablets u. Convertibles Netbooks UMPC & MIDS
Mini-Barebones Mini-PCs Mini-ITX Mainboards Embedded Mainboards Specials
Sortiert nach Hersteller: 
Albatron    Avalue    AOpen    ASUS    Biostar    Commell    Fujitsu Siemens    Gigabyte    iBase    iEi   
Intel    J&W    Jetway    Kontron    Liantec    LogicPD    MSI    Portwell    Unicorn    Via Technologies   
Winmate    Zotac    * Gehäuse   


ZOTAC GeForce 9300-ITX WiFi Mini-ITX Mainboard
Das derzeit schnellste Mainboard auf dem Markt mit Sockel LGA775 für Core 2 Quad Prozessoren, das mit einer diskreten NVIDIA GeForce 9300 Grafik kombiniert wird. Viele Schnittstellen und WLAN Modul im Lieferumfang.
von igor.c   10.11.2009
Seite:  ...zurück | 2. | weiter...

Mainboard






Zotac produziert für den Endkunden und nicht für die Industrie, dies merkt man sofort am Layout und Design des Mainboards. Kaum ein anderer Mini-ITX Hersteller geht diesen Weg so scharf wie Zotac, ganz zur Zufriedenheit aller Endkonsumenten. Dafür muss der Kunde in Kauf nehmen, dass halt nicht teure Keramikkondensatoren eingesetzt werden, so wie dies sonst im IPC (Industrial PC) Segment der Fall ist. Für einen kompakten Multimedia-PC ist das ZOTAC GeForce 9300-ITX WiFi Mini-ITX Mainboard aber wie geschaffen. Zudem bringt es gleich einige Features wie einen PCI-E 16x Grafikkartenslot und ein integriertes WLAN Modul mit und richtet sich somit ganz nach den Bedürfnissen des modernen Endkunden.



Anschlüsse, Speicher und Erweiterungen






Das Mainboard ist mit vielen modernen Schnittstellen ausgestattet. An der ATX Blende sind 6 USB-Ports vorhanden, ein eSATA Anschluss zur Verbindung mit externen Festplatten und ein PS/2 Anschluss für eine ältere Tastatur. Bei den Videoausgängen steht ein digitaler HDMI (inkl. HD-Sound und DHCP Verschlüsselung für Blu-ray Discs), ein digitaler DVI und ein analoger VGA Port zur Verfügung. Alle 3 Anschlüsse können beliebig in einem Dual-Screen Modus kombiniert werden. Zwei digitale Audioausgänge (SPDIF Coaxial und opstisch für Glasfaser) können Surround-Sound übertragen, über die 3 analogen Klinkenanschlüsse kann man aber mit Hilfe des Realtek Soundtreibers Surround-Sound aktivieren.

Beim Strom benötigt das Zotac Mini-ITX Mainboard ein Netzteil mit 24 + 4 Pin. Wenn man keine extremen Komponenten (vor allem Grafikkarte) einsetzt, reicht ein 300 Watt Netzteil völlig aus. Allerdings zeigt sich auch dieses Modell genau wie die bisher von uns getesteten Zotac Mini-ITX Mainboards recht zickig bei Netzteilen und kommt nicht mit jedem Modell klar. Eine gute Startspannung mit genügend Ampere muss das Netzteil liefern können, sonst startet das System nicht. Beim Kauf der Komponenten oder des Gehäuses sollte man deshalb besonders darauf achten. Beim Speicher kann man zwei DDR2-800 Module einsetzen bis zu einem maximalen Speicherausbau von 8 GB. Ab 4 GB sollte man ein 64-bit Betriebssystem einsetzen. DDR2-1066 Module werden jedoch nicht unterstützt. Warum, ist unklar, zumal das System selbst einen FSB bis 1333 erreichen kann. Fährt man mit zertifizierten Speicher über die 933 MHz Grenze, kann das System nicht mehr hochfahren. Hier ist der Speicherkontroller eindeutig das schwache Glied im System.

Für Grafikkarten steht ein PCI-Express 16x Slot zur Verfügung, um aus diesem Mainboard in Kombination mit einem schnellen Intel Core 2 Quad Prozessor eine kleine Gamingmaschine zu bauen. Das Feature  Hybrid-SLI wird zwar vom Mainboard unterstützt (muss im Bios aktiviert werden), funktioniert aber nur eingeschränkt mit Zotac Grafikkarten. Insgesamt bietet Hybrid-SLI drei verschiedene Modi: Bei günstigen Karten aus der GeForce 8400 und 8500 Serie lässt sich theoretisch der GeForce Boost aktivieren, dann rechnet der interne Grafikchip zusammen mit der dedizierten Grafikkarte die Bildabfolge gemeinsam und wird damit beschleunigt. HybridPower wird ab der GeForce 9800 GT unterstützt, soll aber laut Angaben von NVIDIA nur mit den GTX 260 und 280 Grafikkarten einwandfrei funktionieren. Dabei läuft das System bei Standardanwendungen, HD-Videos oder alten Spielen im Stromsparmodus nur mit der internen OnBoard-Grafik, die dedizierte Grafikkarte wird deaktiviert und der Lüfter schaltet sich aus, der Stromverbrauch sinkt drastisch. Unsere Zotac 9800 GT ließ sich jedoch für diesen Modus nicht aktivieren und lief mit aktiviertem Hybrid-SLI nur im Multi-Karten Modus - fungierte somit nur als zusätzliche Videoausgänge. In diesem Multi-Karten Modus kann man am System 4 unabhängige Bildschirme anschließen, der Klonen-Modus geht aber nur immer zwischen die beiden Ausgänge einer Grafikkarte. Also entweder 4 Monitore im Cinerama Modus oder 2x geklonte Bildschirme im Twin-View Modus. Allerdings rechnet das System dann nur mit der schwachen OnBoard-Grafik. Wer also Multi-Monitor Betrieb benötigt kann also getrost eine Billig-Grafikkarte kaufen, da die Mehrleistung sonst nur verschwendet wird.

Ein 54 Mbit WLAN inkl. Antenne von VIA liefert Zotac gleich mit. Das VIA Modul ist zwar nicht das beste und erreicht selten eine gute Empfangs- und Sendeleistung, es reicht aber für den normalen Heimgebrauch aus solange man nicht entfernt vom HotSpot ist.



CPU, Chipsatz, integrierte Grafik




Das Zotac GeForce 9300-ITX Wifi gehört Dank des vorhanden Sockel LGA775 zu den leistungsfähigsten Mini-ITX Mainboards am Markt, da es nicht nur mit günstigen, sondern auch mit Hochleistungsprozessoren aus der Intel Core 2 Quad Serie bestückt werden kann. Unterstützt werden eine Vielzahl von CPUs, die von äußerst günstig bis hin zu sehr teuer reichen. Besonders die Prozessoren aus der neuen Penryn Familie (Wolfdale und Yorkfield) überzeugen mit einer höheren Performance (auch dank großem Cache) als die anderen CPUs. Die speziellen Extreme Varianten sollten aber nicht eingesetzt werden, da diese wegen des erhöhten TDP-Wertes von über 120 Watt nicht nur die Spannungswandler mehr beanspruchen, sondern auch viel mehr Hitze produzieren. Hier die Liste der kompatiblen Intel CPUs:

Celeron 4xx (Conroe), Celeron Dual-Core E1xxx (Allendale), Celeron Dual-Core E3xxx (Wolfdale)

Pentium Dual-Core E2xxx (Conroe/Allendale/Wolfdale), Pentium Dual-Core E5xxx (Wolfdale), Pentium Dual-Core E6xxx (Wolfdale)

Core 2 Duo E4xxx (Conroe/Allendale), Core 2 Duo E6xxx (Conroe/Allendale), Core 2 Duo E7xxx (Wolfdale), Core 2 Duo E8xxx (Wolfdale)

Core 2 Quad Q6xxx (Kentsfield), Core 2 Quad Q8xxx (Yorkfield), Core 2 Quad Q9xxx (Yorkfield)


Der eingesetzte NVIDIA MCP7A Chipsatz gehört zur gleichen Bauserie der Modelle, die auch in den NVIDIA Ion Nettops und Netbooks eingesetzt werden. Gegenüber dem Ion Chip ist jedoch hier nicht der GeForce 9400, sondern der GeForce 9300 Grafikchip mit 16 Streamprozessoren, 450 MHz Kern- und 1200 MHz Shader Takt integriert. Laut Angaben von Zotac erreicht der GeForce 9300 Chip knapp 85% der Leistung des 9400M. Allerdings wird hier das System mit leistungsttärkeren Prozessoren kombiniert, die nicht mit einer lahmen Intel Atom CPU vergleichbar sind. Benchmarkmäßig schneidet der GeForce 9300 tatsächlich schlechter ab, lässt sich aber Übertakten (geht beim Ion nicht) und ist Dank leistungsfähiger Prozessoren spieletauglicher. Für den Casual-Gamer ist dieses System ausreichend, Spieletitel wie TrackMania Nations, Quake, Counter-Strike und BattleForge sind flüssig und Crysis sowie Call of Duty gut spielbar. Für modernere Titel wie GRID oder Need 4 Speed Shift sollte man dann besser auf eine dedizierte Grafikkarte greifen. Modelle ab GeForce 8xxx sind bereits schneller als die OnBoard Grafik und nicht teuer. Der OnBoard GeForce 9300 Grafikchip hat sonst noch den Vorteil, dass durch die NVIDIA PureVideo Technik (VP3 Videprozessor) HD-Videos beschleunigt werden. Unter Windows 7 betrifft dies auch das WMV Format und ist nicht mehr nur H.264 Videos vorbehalten. Die Messwerte zeigen, dass bei eingeschalteter Hardwarebeschleunigung die CPU um 18% weniger mitrechnen muss. Bei 1080p Videos rechnet selbst ein Celeron Prozessor mit nur 6% Auslastung vor sich hin, den Rest erledigt der Grafikchip. Weitere Techniken sind  PhysX, womit der Grafikprozessor die Berechnungen von physikalischen Ereignissen bei  Computerspielen (z.B. Age of Empires III, Die Siedler, Gears of Wars, Ghotic 3, Unreal Tournament) oder Simulationssoftware übernehmen kann und  CUDA, um normale Rechenaufgaben der CPU abzunehmen und den Prozessor zu entlasten. Mittlerweile gibt es nicht nur wissenschaftliche, sondern auch Multimedia-  Anwendungen, die diese Technik nutzen (Adobe Photoshop CS2, Cyberlink PowerDVD 9, PowerDirector7 und MediaShow Espresso, Badaboom Video Konverter, Nero Move it).



Kühlsystem




Zwar produzieren Intel Desktop Prozessoren deutlich mehr Abwärme, allerdings sinkt derzeit die Verlustleistung durch neue Fertigungstechniken weiter, sodass man nicht mehr die großen schnell drehenden Intel Boxed-Lüfter nehmen muss. Selbst bei Core 2 Quad Prozessoren liefert Intel mittlerweile Lüfter mit nur halber Höhe aus. Für das Zotac GeForce 9300 haben wir extra zwei 1U Lüfter ausgewählt, die nicht höher als die ATX-Blende sind und somit in besonders kompakten Gehäusen eingesetzt werden können. Natürlich kann man auch größere Kühler einsetzen, man muss jedoch beachten, dass diese nicht mit dem passiv gekühlten Chipsatzkühler kollidieren. Wir haben jedoch mit den beiden kompakten Lüftern von Silverstone und mit dem Slim Silence 775 von GELID Solutions eine sehr gute Erfahrung gemacht. Selbst im übertakteten Zustand stiegen die Temperaturen kaum. Beim GELID Lüfter sollte man achten, dass man diesen mit den Lamellen quer in Richtung Chipsatzkühler montiert, sodass die Luft in diese Richtung strömen kann und den Chipsatz gleich mitkühlt. Das Mainboard verfügt zwar über einen 4-poligen PWM-Lüfteranschluss, hat aber im Bios nur eine eingeschränkte Lüftersteuerungsfunktionalität.



Anzeige  



im Forum
diskutieren
Seite:  ...zurück | 2. | weiter...

Schnellsuche:

Home
 
Informationen
RSS Newsfeed
 
 
 
Kontakt
Haftungsausschluss
 

   MTN Forum



Home
 
Informationen
RSS Newsfeed
 
 
 
Kontakt
Haftungsausschluss
 
MTN zu den Favoriten
Notebooks Subnotebooks Tablets u. Convertibles Netbooks UMPC & MIDS
Mini-Barebones Mini-PCs Mini-ITX Mainboards Embedded Mainboards Specials
MTN als Startseite