

Die Installation von Windows Vista verlief problemlos und war schnell erledigt. Nach der Einrichtung der Treiber funktionierten alle Komponenten einwandfrei. Das System erweist sich auch mit einer Celeron CPU als flott im Betreib, Programme werden ebenfalls schnell geladen. Mit Hilfe der nVidia Tools lassen sich zwei Bildschirme im Dual-Screen Betrieb einsetzen, die Vista Aero Glas Oberfläche muss manuell aktiviert werden.
Da das System nicht den StandBy Modus S3 (Suspend to RAM) unterstützt, dreht sich der Lüfter weiter und das System verbraucht viel Strom, wenn man auf dem in Vista angezeichneten Ausschaltknopf drückt (StandBy wird aktiviert). Deshalb sollte man den StandBy Modus deaktivieren und lieber auf den Ruhezustand zurückgreifen, der die aktuelle Sitzung speichert, auf die Festplatte schreibt und das System komplett herunter fährt. Ladezeit mit Celeron Dual-Core Hochfahren, Herunterfahren Standby S1 aktivieren, aufwachen Ruhezustand aktivieren, aufwachen |
0m 46s, 0m 13s 0m 04s, 0m 3s (Lüfter dreht sich weiter, da nur S1-Modus möglich) 0m 22s, 0m 10s | Ladezeit mit Core 2 Duo E6700 Hochfahren, Herunterfahren Standby S1 aktivieren, aufwachen Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 27s, 0m 09s 0m 03s, 0m 05s (Lüfter dreht sich weiter, da nur S1-Modus möglich) 0m 27s, 0m 12s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA, DVI Dual Head Aero Glas mit 3D-Flip |
OK, OK OK (Clone und Dualview) OK (Aero Oberfläche muss aktiviert werden) | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK |

Die Installation von Ubuntu Linux verlief einwandfrei, nach dem ersten Start sollte man die proprietären nVidia Treiber aktivieren, wie das System selbst vorschlägt. Nach dem Neustart unterstützt das Betriebssystem sowohl 2D- als auch 3D Beschleunigung, sodass auch die Desktop Effekte von Compiz aktiviert werden können. Für den Dualscreen-Betrieb wird die Konfiguration von einschlägigen Linux-Seiten mittels RandR empfohlen. Allerdings muss man hierfür Eingaben in der Konsole machen und es liefert auf Anhieb nicht die gewünschte Lösung. Da hier eine nVidia Grafik vorhanden ist, empfehlen wir das Paket nvidia-settings mit Hilfe des Paketmanagers oder in der Konsole durch apt-get nvidia-settings herunterzuladen. Dieses Utility kann dann über die Systemverwaltung gestartet werden. Wer die Einstellungen dann auch in der Xorg.conf speichern möchte, sollte die nVidia Tools über die Konsole mit sudo nvidia-settings starten, so dass man dann Administrator-Rechte hat. Mit den nVidia Tools lassen sich einfach die Modi Clone Screen, Twinview oder Separate X Screen mit Xinerama Option aktiveren. Nach einem Neustart des XServers (durch Tastenkombination STRG+ALT+Zurück) sind die entsprechenden Modi sofort aktiv und man kann dann auf zwei Bildschirmen arbeiten.
Generell ist die Kompatibilität mit Linux als ausgezeichnet zu bezeichnen, da alle Komponenten erkannt werden und sich die nVidia Treiber leicht installieren und konfigurieren lassen. Da der StandBy S3 Modus vom Mainboard selbst nicht unterstützt wird, steht im Ubuntu Menu nur die Option Ruhezustand zur Verfügung. Man läuft somit gar nicht die Gefahr, dass das System nur in einem Halbschlaf mit weiterhin rotierenden Lüftern versetzt wird, wie unter Windows. Ladezeit mit Celeron Dual-Core Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 55s, 0m 13s wird im Ubuntu Menu nicht angezeigt (im Bios nur S1 möglich) 0m 40s, 0m 36s | Ladezeit mit Core 2 Duo E6700 Hochfahren, Herunterfahren Standby S3 Ruhezustand S4 aktivieren, aufwachen |
0m 42s, 0m 12s wird im Ubuntu Menu nicht angezeigt (im Bios nur S1 möglich) 0m 18s, 0m 34s | Technische Prüfung Audio USB LAN |
OK OK OK | Grafik VGA, DVI Dual Head 3D Composite-Manager |
OK, OK OK (mit nvidia-settings: Clone, Twinview und Separate X mit Xinerama) OK | Stromsparfunktionen Verminderung der CPU Frequenz |
OK |
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